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Vernetzung und Kooperationen

Seit etwa 1980 ist in Unterfranken allmählich eine reiche Kultur ehrenamtlicher Beschäftigung mit der Geschichte der Juden gewachsen. Auch die politischen Entscheidungsträger haben mit einiger Zeitverzögerung ein Bewusstsein für die Bedeutung der Erinnerungskultur entwickelt.

Aus der Scham über die Schuld der Deutschen, die Shoa und ihre Opfer heraus befasst man sich dabei fast ausschließlich mit der Geschichte und dem Schicksal der Juden während der NS-Zeit.

In dieser Umgebung hat das Johanna-Stahl-Zentrum mit seinen wissenschaftlich ausgebildeten Mitarbeite_Innen die wichtige Funktion, immer wieder die gesamte Zeit jüdischer Geschichte in der Region einzubeziehen und die Professionalität zum Gewinn für alle einzusetzen. Zugleich profitiert es aber auch von dem in langem Engagement gewachsenen Wissen der vielen lokalen Forscher und ist auf diese angewiesen. Von Vernetzung und Kooperationen können also alle Seiten nur profitieren.