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ÜBERREGIONALE PARTNER

Synagogen-Gedenkband Bayern

In den letzten Jahren ist auf Initiative des Synagogue Memorial Institute, Jerusalem, eine Reihe von Synagogen-Gedenkbänden für den deutschsprachigen Raumexterner Link (externer Link) externer Linkentstanden. In ihnen werden nach Bundesländern oder Regionen die Geschichte der jüdischen Gemeinden und besonders die ihrer Bauten dokumentiert. Zu Bayern sind bereits drei Bände erschienen, darunter ein erster Teilband zu Unterfranken im Jahr 2015. Der zweite ist in Arbeit.

Jüdisches Museum Franken in Fürth - Netzwerk Jüdisches Franken

Das Jüdische Museum Franken in Fürth – Schnaittach – Schwabach externer Link(externer Link) und der Bezirk Mittelfranken haben im Jahr 2009 die Initiative zur Gründung des Jüdischen Netzwerks Franken ergriffen. Die Vernetzung aller Aktivitäten zur jüdischen Geschichte und Kultur in Franken und die Veranstaltung regelmäßiger Fortbildungen waren und sind das Ziel. Zweimal jährlich fanden zeitweilig Workshops zur Familiengeschichte, zur Friedhofsdokumentation und zum Umgang mit jüdischer Kultur im Museum statt. Eine zentrale Informationsplattform im Internet sowie eine gedruckte Broschüre sollen in absehbarer Zeit den Überblick über Institutionen und Veranstaltungen in ganz Franken erleichtern. Eine gleichrangige Berücksichtigung und Beteiligung aller drei fränkischen Regierungsbezirke innerhalb des Netzwerks und eine Koordination der Rolle der beteiligten Institutionen steht noch aus.

Jüdisches Kulturmuseum Augsburg-Schwaben

Nicht erst seit der Präsentation der Augsburger Wanderausstellung zu den Schwäbischen Synagogen "Ma Tovu ..." im Jahr 2016 bestehen die Kontakte des Johanna-Stahl-Zentrums nach Augsburgexterner Link (externer Link). In Kooperation mit den Augsburger Kolleginnen wurde diese Ausstellung wie die unterfränkische zu den Landjuden "Mitten unter uns." gemeinsam auch im Landwirtschaftsmuseum in München gezeigt. Der vergleichende Blick auf beide jüdische Regionen eröffnete neue Perspektiven, die Dr. Cornelia Berger-Dittscheid in einem Vortrag in Würzburg und Dr. Ries in ihrer Einführung in München präsentierten.

Salomon Ludwig Steinheim-Institut

Das Salomon Ludwig Steinheim-Institut externer Link(externer Link) in Essen (früher Duisburg) ist die Institution in Deutschland, die sich am stärksten in der wissenschaftlichen Bearbeitung jüdischer Friedhöfe profiliert hat. Mehr als 24.000 Steine sind inzwischen in der epigraphischen Datenbank epidat externer Link(externer Link) externer Linkerfasst.

Abgesehen von den dort gegebenen Recherchemöglichkeiten bieten die Kollegen des Instituts unter dem Titel Spurensucheexterner Link (externer Link) externer Linkauch Laien eine Einführung zum Verstehen jüdischer Sepulchralkultur und zum Lesen der Inschriften. Sie darf nicht nur von Lehrern und Schülern benutzt werden …

Grabstein vom jüdischen Friedhof in Heidingsfeld, Aufnahme von 1996

1996

Grabstein auf dem jüdischen Friedhof in Heidingsfeld, Aufnahme von 2010

2010

Grabstein vom jüdischen Friedhof in Heidingsfeld, Aufnahme von 1996

1996

Grabstein vom jüdischen Friedhof in Heidingsfeld, Aufnahme von 2010

2010

Die Dokumentation des jüdischen Friedhofs in Heidingsfeldexterner Link (externer Link) hat das Steinheim-Institut mit den ersten 158 Steinen in Kooperation mit dem Johanna-Stahl-Zentrum durchgeführt. Die Fotografien des Fotografen Bert Sommer (2010) belegen im Kontrast zu den alten Fotos (Dokumentationszentrum, 1996), welcher Mehrwert für die Lesbarkeit der Steine durch eine professionelle Dokumentation zu erzielen ist: Am Bildschirm sehen die Bearbeiter mehr als vor dem Grabstein.