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Willkommen

Mehr als dreißig Jahre nach seiner Gründung präsentiert sich das Zentrum für jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken mit vielseitigen Aktivitäten. Das ehemalige Dokumentationszentrum trägt seit 2011 den Namen der Journalistin Dr. Johanna Stahl.

Wir möchten Sie informieren über die Veranstaltungen, Angebote und Sammlungsbestände des Zentrums und laden Sie herzlich dorthin ein. Vielleicht möchten Sie auch Ihre Erinnerungen mit uns teilen oder uns Fotos und Dokumente aus der gemeinsamen Geschichte von Christen und Juden unserer Region überlassen?

Wegen der Pessach-Feiertage bleibt das Zentrum am 26.04.2019 geschlossen.

Das Jahresprogramm 2019

Die Veranstaltungen des Zentrums in diesem Jahr kreisen erneut um die Erinnerungskultur – darunter eine Ausstellung über den jüdischen Heimatforscher Michael Schneeberger (1949-2014). Daneben steht das 19. Jahrhundert im Fokus mit den Hepp-Hepp-Krawallen und einem Beitrag zu jüdischen Handwerkern.

Zur Erinnerungskultur tragen auch die Projekte bei, an denen das Johanna-Stahl-Zentrums beteiligt ist, wie der DenkOrt Aumühle mit seinem neu erschlossenen Informationsangebot (s. www.denkort-aumuehle.deexterner Link). Weitere Facetten des Themas werden in der Ausstellung des Zentrums zu dem jüdischen Heimatforscher Michael Schneeberger angeschnitten, ebenso in den angebotenen Vorträgen.

Neu ist, dass die Erinnerungskultur mit der Ausstellung „Sieben Kisten …“ im Museum für Franken auf die Ebene der Sachkultur erweitert wird. Der Vortrag über eine Ausstellung in Augsburg-Kriegshaber im JSZ zeigt eine weitere Facette dieser dinglicher Erinnerung. Das Museum für Franken und das Johanna-Stahl-Zentrum kooperieren in der Gestaltung ihrer Programme zur Ausstellung "Sieben Kisten ...", weitere Beiträge zum Thema bietet das Museum an.

Darüber hinaus bereitet das Zentrum drei Veranstaltungen vor, in denen die regionale jüdische Geschichte des 19. Jahrhunderts im Mittelpunkt steht. Es geht um Neuerungen im Synagogenbau, um die Hepp-Hepp-Unruhen, die sich vor 200 Jahren von Würzburg aus verbreiteten, und um jüdische Handwerker – ein Thema, das bislang noch kaum Beachtung gefunden hat.

Das gedruckte Programm sollte um den 1. März bei Ihnen eintreffen, wenn Sie im Verteiler des JSZ sind. Bitte melden Sie sich per mail, wenn Sie in diesen aufgenommen werden wollen.

Druckversion des Programms

Die Ausstellung im Museum für Franken

"Sieben Kisten mit jüdischem Material". Von Raub und Wiederentdeckung 1938 bis heute, Ausstellung im Museum für Franken, Würzburg, 5. Juni bis 20. Oktober 2019, http://museum-franken.de/startseite.htmlexterner Link

Bildnachweis: Michael Schneeberger auf dem jüdischen Friedhof Wallerstein © JSZ, Foto: Christian Reuther, 2005