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Willkommen

Das Johanna-Stahl-Zentrum dient als regionales Kompetenzzentrum für jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken. Sein Themengebiet sind 900 Jahre jüdische Geschichte in der Region. Aktuell befasst es sich besonders mit der Erinnerungskultur für die jüdischen NS-Opfer. Auch die Fachbibliothek des Zentrums zeichnet sich durch ihr Alleinstellungsmerkmal in der Region aus.

In Zeiten der Corona-Pandemie sind das Zentrum und die Ausstellung "Der Spurenfinder" geschlossen. Ausstellungen und Veranstaltungen werden bis auf Weiteres nicht stattfinden. Die Mitarbeiterinnen arbeiten zum Teil im Home-Office.

Per mail ist das Team des Zentrums jedoch jederzeit zu erreichen. Bitte verwenden Sie dafür die persönlichen mail-Adressen (s. Team), da wir von außen nicht auf das jsz-Postfach zugreifen können. Bei Bedarf rufen wir gerne zurück.

Die Eröffnung des "DenkOrts Deportationen 1941 - 1944" am 21. April 2020 ist abgesagt. 

Das Johanna-Stahl-Zentrum ist über Pessach (09.-16. April 2020) geschlossen.

Das Jahresprogramm 2019

Die Veranstaltungen des Zentrums in diesem Jahr kreisen erneut um die Erinnerungskultur – darunter eine Ausstellung über den jüdischen Heimatforscher Michael Schneeberger (1949-2014). Daneben steht das 19. Jahrhundert im Fokus mit den Hepp-Hepp-Krawallen und einem Beitrag zu jüdischen Handwerkern.

Zur Erinnerungskultur tragen auch die Projekte bei, an denen das Johanna-Stahl-Zentrums beteiligt ist, wie der DenkOrt Aumühle mit seinem neu erschlossenen Informationsangebot (s. www.denkort-aumuehle.deexterner Link). Weitere Facetten des Themas werden in der Ausstellung des Zentrums zu dem jüdischen Heimatforscher Michael Schneeberger angeschnitten, ebenso in den angebotenen Vorträgen.

Neu ist, dass die Erinnerungskultur mit der Ausstellung „Sieben Kisten …“ im Museum für Franken auf die Ebene der Sachkultur erweitert wird. Der Vortrag über eine Ausstellung in Augsburg-Kriegshaber im JSZ zeigt eine weitere Facette dieser dinglicher Erinnerung. Das Museum für Franken und das Johanna-Stahl-Zentrum kooperieren in der Gestaltung ihrer Programme zur Ausstellung "Sieben Kisten ...", weitere Beiträge zum Thema bietet das Museum an.

Darüber hinaus bereitet das Zentrum drei Veranstaltungen vor, in denen die regionale jüdische Geschichte des 19. Jahrhunderts im Mittelpunkt steht. Es geht um Neuerungen im Synagogenbau, um die Hepp-Hepp-Unruhen, die sich vor 200 Jahren von Würzburg aus verbreiteten, und um jüdische Handwerker – ein Thema, das bislang noch kaum Beachtung gefunden hat.

Das gedruckte Programm sollte um den 1. März bei Ihnen eintreffen, wenn Sie im Verteiler des JSZ sind. Bitte melden Sie sich per mail, wenn Sie in diesen aufgenommen werden wollen.

Druckversion des Programms

Die Ausstellung im Museum für Franken

"Sieben Kisten mit jüdischem Material". Von Raub und Wiederentdeckung 1938 bis heute, Ausstellung im Museum für Franken, Würzburg, 5. Juni bis 20. Oktober 2019, http://museum-franken.de/startseite.htmlexterner Link

Bildnachweis: Michael Schneeberger auf dem jüdischen Friedhof Wallerstein © JSZ, Foto: Christian Reuther, 2005