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Pressestimmen zum DenkOrt Aumühle und zum Erinnerungsweg

Das Johanna-Stahl-Zentrum ist an den Projekten "Erinnerungsweg" und "DenkOrt Aumühle" maßgeblich beteiligt, die von der Projektgruppe "Wir wollen uns erinnern - DenkOrt Aumühle e.V." um Benita Stolz getragen werden. Es betreut diese online-Präsenz. Hervorhebungen stammen von der Redaktion.

Main-Post, 12.11.2018

WÜRZBURG AWO spendet für den Weg der Erinnerung

Ein kleiner Güterbahnhof in der Aumühle in Würzburg wurde in den Jahren 1941 bis 1942 den meisten der noch in der Region lebenden Menschen jüdischen Glaubens zum Verhängnis. 1794 Männer, Frauen und Kinder mussten hier in die Züge steigen, die sie quasi direkt in den Tod fuhren. Von ihnen und den 274 weiteren aus Kitzingen und vom Würzburger Hauptbahnhof aus deportierten Menschen überlebten nur 60 diese Deportation und die Schreckensherrschaft der Nazis.
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Main-Echo, 11.11.2018

SCHÖLLKRIPPEN »Was nur schwer zu begreifen ist«. Gedenken: Mehr als 100 Menschen erinnern in Schöllkrippen an Pogromnacht vor 80 Jahren und ermordete Juden

»Tief berührend, bewegend, nachdenklich machend:« So haben Besucher in Schöllkrippen nach der Gedenkfeier anlässlich des 80. Jahrestags zur Pogromnacht am 9. November 1938 ihre Gefühle geschildert. Mehr als 100 Menschen hatten sich am Freitagabend in der Laudenbacher Straße an der Stele versammelt, die an die zerstörte Schöllkrippener Synagoge erinnert. Im Rahmen des Würzburger Projekts »Denkort Aumühle«, an dem sich der Heimat- und Geschichtsverein Oberer Kahlgrund
(HGV) auf maßgebende Initiative von Vorstandsbeirat Martin Hahn beteiligt, wurde auf einer Mauer ein Gedenk-Koffer installiert, den der Kunstschmied Florian Wissel gefertigt hat. Der Platz des Gepäckstücks in der Nähe des Bahnhofs sei »nicht ganz unbeabsichtigt«, erklärte Bürgermeister Reiner Pistner (FWG): »Der Koffer war das letzte Utensil, das auch die Schöllkrippener Juden von ihren Wohnungen mitnahmen.«
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Main-Post, 11.11.2018

EBELSBACH Haben die Verantwortung, daraus zu lernen

Den größten jüdischen Bevölkerungsanteil wies die Gemeinde Ebelsbach im 19. Jahrhundert auf, als die Juden mit 144 Bürgern ein Drittel der damaligen Dorfbevölkerung ausmachten. 1939 verließ der letzte jüdische Bürger Ebelsbach, aber eine Gedenktafel und ein Straßenschild weisen heute noch auf den damaligen „Judenhof“ hin. Dort wurde im Rahmen der Erinnerung an die Reichspogromnacht ein kleines Denkmal in Form eines „Sandsteinkoffers“ enthüllt, das auf die deportierten Juden aus Unterfranken hinweist.
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Main-Post, 11.11.2018

GAUKÖNGISHOFEN Gedenken: Bewegende Feier in der Synagoge

Am 9. November 1938 schlug der von den Nationalsozialisten angestachelte Volkszorn gegen die jüdische Bevölkerung in blanken Hass um. In ganz Deutschland wurden unzählige Synagogen und Geschäfte geplündert, zertrümmert und verbrannt. In dieser sogenannten "Pogromnacht" wurden Tausende von Juden zu Opfern dieser kaum vorstellbaren Gewalttaten. Am Abend des 10. November fiel eine wütende Horde in Gaukönigshofen ein und hinterließ eine Spur der Verwüstung. In der Synagoge, die auf den Tag genau vor 80 Jahren geschändet worden war, fanden sich rund 120 Besucher ein, um an das Geschehene zu erinnern und der 29 Gaukönigshöfer Opfer der Judenvernichtung zu gedenken. […]

An die Menschen, die Gaukönigshofen im März überstürzt verlassen mussten, erinnerten in der Synagoge zwei kleine Koffer, eine Tasche und zwei neben dem Thoraschrein platzierte Steinkoffer. Bildhauer Reinhard Kraft aus dem Ortsteil Wolkshausen hat die zwei unvergänglichen Gepäckstücke geschaffen. Einer der Koffer ist bestimmt für den "DenkOrt Aumühle", der in Würzburg errichtet wird, und der andere wird am ehemaligen Gaukönigshöfer Bahnhof seinen Standort finden.
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Main-Post, 11.11.2018

MARKTBREIT Ein Koffer aus Beton als Erinnerung

Fast wie zufällig steht er da in der Grünfläche an der Bahnhofstraße in Marktbreit: Der Koffer. Hat ihn jemand stehen lassen? Vergessen? War er zu sehr in Eile oder einfach zu müde ihn weiter zu schleppen, hinauf bis zur Bahnstation? Das alles und noch viel mehr will der geformte Brocken aus Beton ausdrücken, den Bürgermeister Erich Hegwein am Freitagabend feierlich in Beisein eines guten Dutzend Marktbreiter enthüllte.
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Main-Post, 09.11.2018

BASTHEIM Verknüpfung von Gegenwart und Vergangenheit

Auch die Gemeinde Bastheim will sich an der Würzburger Gedenkstätte Aumühle beteiligen, mit der an die Deportation jüdischer Mitbürger erinnert wird. Rund 25 Personen aus Bastheim und Reyersbach waren dem Holocaust zum Opfer gefallen, so dass Bürgermeisterin Anja Seufert auch im Hinblick auf die jüngste Entwicklung in Deutschland geradezu eine Verpflichtung sieht, die Erinnerung an die damaligen Verbrechen wachzuhalten. […]

Die Gemeinderäte verständigten sich darauf, dass in beiden Ortschaften die Erinnerungsstücke installiert werden. […] Die Volksvertreter beschlossen, dass auch zwei Tafeln mit den Namen der Ermordeten angefertigt werden. Über die Ausführung der beiden Koffer sollen sich die Mandatsträger Gedanken machen.
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Main-Echo, 09.11.2018

MARKTHEIDENFELD Aumühle am Mainkai Marktheidenfeld - Koffer als Gedenken an 1938
Am Donnerstagabend ist am Mainkai in Marktheidenfeld das Erinnerungsmal Denkort Aumühle vorgestellt worden. In einer Feierstunde mit Musik wurde gleichzeitig an den 80. Jahrestag der Reichspogromnacht 1938 erinnert.
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Main-Post, 09.11.2018

MARKTHEIDENFELD Ein brauner Koffer erinnert an das Schicksal der Juden

Der Abend kam schnell und dunkel, die Klarinetten trugen schwermütig jüdische Klänge ins Rund der rund 80 Anwesenden und die Texte riefen Bedrückendes in Erinnerung: Bei der Vorstellung des DenkOrts Aumühle am Marktheidenfelder Mainkai waren die Ungewissheit und die Not zu ahnen, unter der 1942 die letzten Juden der Stadt bei ihrer Deportation litten. Ein brauner Metallkoffer auf einem grauen Betonsockel erinnert an ihr schreckliches Schicksal, für das der Güterbahnhof Aumühle in Würzburg eine der letzten Stationen vor der Ermordung im polnischen Krasnystaw war. Dort an der Aumühle wird ein Pendant zum Marktheidenfelder Koffer aufgestellt und gemeinsam mit vielen anderen „Gepäckstücken“ ein Denkmal der Erinnerung bilden.
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Main-Post, 18.10.2018

SCHWEINFURT Stadt beteiligt sich an Projekt DenkOrt Aumühle

Die Aumühle bei Würzburg: Von hier aus hat das NS-Regime jüdische Bürger aus ganz Unterfranken in den Tod geschickt. Ein „wachsendes Denkmal“ soll daran erinnern. 109 Gemeinden, in denen zu Beginn der NS-Gewaltherrschaft jüdische Bürger lebten, hat die Initiative für den „DenkOrt Aumühle“ angeschrieben. Möglichst viele sollen Teil des Kunstprojekts werden […]

Schweinfurt könne da „eigentlich auch nicht Nein sagen“. Das sah Klaus Rehberger (CSU) genauso. Gerade in einer Zeit, in der Rassismus und rechtes Gedankengut einen solchen Auftrieb bekämen, sei es umso wichtiger, Zeichen zu setzen. Die Abstimmung fiel einstimmig aus. Schweinfurt wird dabei sein, davon kann man auch vor der abschließenden Abstimmung im Stadtrat ausgehen.
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Main-Post, 11.10.2018

LOHR Erinnerung an jüdisches Leben in Lohr

Die Stadt Lohr soll den Verein Denkort Aumühle mit einer Spende in Höhe von 5000 Euro unterstützen und zudem das ehemalige jüdische Leben in Lohr im öffentlichen Raum sichtbar machen, beschloss der Stadtrat in seiner Sitzung am Mittwoch einstimmig (21:0).
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Main-Post, 28.09.2018

OBERELSBACH Damit ermordete Oberelsbacher Juden nicht vergessen werden

Vom NS-Regime wurden auch jüdische Oberelsbacher in die Todeslager deportiert. Damit sie nicht vergessen werden, beteiligt sich die Gemeinde am Projekt „Denkort Aumühle“

Ob das als gutes Omen gewertet werden darf? Es war die erste Sitzung im hochmodernen, neuen Sitzungssaal des Oberelsbacher Rathauses, zu der sich der Gemeinderat jetzt traf. […] Zuvor hatte das Ratsgremium allerdings ein ernstes Thema zu behandeln: Beteiligt sich die Marktgemeinde am Projekt „Denkort Aumühle“, mit dem der ermordeten Juden aus Unterfranken gedacht werden soll? […] Die Bitte von Reinhold Albert, der Markt Oberelsbach solle sich an dem Gedenkprojekt beteiligen, stieß im Gemeinderat auf einhellige Zustimmung.
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Main-Post, 20.09.2018

MITTELSINN Gepäck erinnert an Deportation

Vor einigen Monaten hatte der Gemeinderat seine Bereitschaft erklärt, sich am „DenkOrt Aumühle“, dem unterfrankenweiten Projekt einer Erinnerungsstätte zum Gedenken seiner deportierten Juden zu beteiligen, sagte Bürgermeister Peter Paul bei der jüngsten Zusammenkunft des Gemeinderates. Dieses wachsende Denkmal soll aus Gepäckstücken bestehen. […] In der Gemeinderatssitzung gab Ratsmitglied und Schreinermeister Alexander Otte bekannt, dass er einen solchen Prototyp eines Koffers gefertigt habe. Dieser entstand aus alten Eichenbalken eines alten abgerissenen Hauses, in welchem sinnigerweise einmal Juden lebten.
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Main-Post, 04.09.2018

MARKTBREIT Stadt erinnert an deportierte Juden

Punkt für Punkt aus der jüngsten Stadtratssitzung in Marktbreit:
Koffer als Denkmal: Einig sind sich die Stadträte schon lange: Die Idee, an die aus Marktbreit deportierten Juden zu erinnern, ist gut, dazu wurde auch eigens in Zusammenarbeit mit dem Denkort Aumühle ein steinerner Koffer entwickelt. Der soll nun auf einer kleinen Grünfläche in der Bahnhofstraße aufgestellt werden. Eine Infotafel soll den Hintergrund des Denkmals kurz erläutern. Tiefergehende Informationen, erstellt von der Archivarin und dem Kulturreferenten, sollen über einen QR-Code abgerufen werden können. Mit einem Gedenkakt soll der Koffer am 9. November, dem Gedenktag an die Reichspogromnacht im Jahr 1938, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
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Main-Post, 16.08.2018

MARKTBREIT Weiter akute Brandgefahr im Stadtwald

[…] Das erläuterte Bürgermeister Erich Hegwein in der Ratssitzung am Montagabend. […] Der Betonkoffer, der in Zusammenarbeit mit dem Denk-Ort Aumühle in Marktbreit aufgestellt werden wird, ist fertiggestellt. Ob das Objekt am Bahnhof, in der Bahnhofstraße der aber am Schlossplatz aufgestellt werden soll, ist noch offen, als Termin wurde der 9. November, der Gedenktag an die Reichspogromnacht festgelegt.
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Main-Post, 03.08.2018

TRAPPSTADT Relaxen zwischen Büschen und Sträuchern

Es wurde in Trappstadt in den vergangenen Jahren einiges getan, um das Ortsbild zu verbessern und das Dorf attraktiver zu machen […] Nun hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am Donnerstagabend eine weitere Maßnahme zur Dorfverschönerung auf den Weg gebracht […] Im weiteren Verlauf der Sitzung beschloss das Gremium, dass sich die Kommune finanziell nicht am geplanten Mahnmal „Würzburger Aumühle“ beteiligen wird, da es in der Gemeinde bereits eine Gedenktafel gibt, die an die jüdischen Mitbürger erinnert. Die vom Freistaat Bayern geförderte Gedenkstätte soll an die Deportation unterfränkischer Juden in Vernichtungslager erinnern.
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Main-Echo, 27.07.2018

MILTENBERG Koffer und Bündel von Mira Marx. Holocaust: Miltenberger Beitrag für Denkmal zur Deportation unterfränkischer Juden

Einen besonderen Beitrag leistet die Stadt Milten­berg zum in Würzburg geplanten Mahnmal für die Deportation der unterfränkischen Juden. Der Aschaffenburger Künstler Helmut Kunkel hat das Gepäckstück, das den letzten Weg zur Verladung symbolisieren soll, dem Koffer der Miltenberger Bürgerin Mira Marx nachempfunden.Der Stadtrat Miltenberg hat in seiner Sitzung am Mittwoch dem Wachsmodell des Künstlers mit großer Mehrheit seine Zustimmung gegeben. Der Koffer, zu dem auch ein Kleiderbündel gehört, wird in doppelter Ausführung in Bronze gegossen. Einer wird Teil des geplanten »Denkorts Aumühle« in Würzburg, der zweite wird in Miltenberg aufgestellt.
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Main-Post, 25.07.2018

FRANKENWINHEIM Gemeinderat beteiligt sich am „DenkOrt Aumühle“

Bürgermeister Herbert Fröhlich stellte dem Gemeinderat in dessen jüngster Sitzung das Projekt „DenkOrt Aumühle“ in Würzburg vor. Der Verein setzt sich für ein Denkmal am ehemaligen Güterbahnhof Aumühle in Würzburg ein. Von dort wurden 1941/42 die jüdischen Mitbürger aus ganz Unterfranken in die Vernichtungslager nach Osten deportiert, darunter 22 Frankenwinheimer.

Der Konzeptentwurf für die Gedenkstätte sieht Gepäckstücke als zentrales Symbol für die Deportationen vor. […] Der Gemeinderat stimmte diesem Vorhaben einstimmig zu. […] Das Frankenwinheimer Gepäckstück, man hat sich für einen Schulranzen entschieden, soll von dem Münsterschwarzacher Künstler Pater Meinrad Duffner erstellt werden.
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Main-Post, 20.07.2018

KITZINGEN Ein Koffer gegen das Vergessen

Der Koffer erinnert an die wenigen Habseligkeiten, die die Juden mitnehmen durften“, sagte Bürgermeister Klaus Heisel bei der Einweihung des Kitzinger Beitrags zum Projekt DenkOrt Aumühle. Es erinnert an die 208 Juden, die im März 1942 in Kitzingen in einen Zug stiegen und von dort in Vernichtungslager gebracht wurden. Sechs Schülerinnen des Armin-Knab-Gymnasiums (AKG) haben zusammen mit ihrem Kunstlehrer und Stadtheimatpfleger Harald Knobling das Denkmal entworfen, das nun im Rosengarten steht.
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Main-Post, 06.07.2018

MARKTHEIDENFELD Stadt möchte einige Skulpturen behalten: Spender gesucht

Ungenutzt blieb die „Bürgerfragezeit“ in der Stadtratssitzung am Donnerstagabend. Im Marktheidenfelder Rathaus gab es aus den Zuhörerreihen keine Wortmeldungen. Dafür hatten Bürgermeisterin Helga Schmidt-Neder und die neue Kämmerin Christina Herrmann, die ab sofort auch zur Nachfolgerin von Karl-Heinz Pilsl als kaufmännische Leiterin der Stadtwerke bestellt wurde, reichlich Informationen dabei. […]

Gedenkort Aumühle: Die Neuntklässler des Gymnasiums werden sich in einem Projekt um die Gestaltung der beiden Metallkoffer kümmern, die in Würzburg und Marktheidenfeld an den Holocaust und den Transport der jüdischen Mitbürger in die Vernichtungslager erinnern sollen. Die Kosten übernimmt die Stadt.
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Main-Post, 05.07.2018

WILLMARS Neuer Kindergarten auf dem alten Schulgelände

Die Gemeinde Willmars fasst den Neubau eines Kindergartens ins Auge. Als geeigneter Standort kommt dabei die Schule in Betracht. Im Gemeinderat ist man sich einig, dass man das Projekt vorantreiben sollte. […]

Ratskollegin Ulrike Emmert regte zum Abschluss der Sitzung an, dass sich die Gemeinde an der Aktion „DenkOrt Aumühle” zur Erinnerung an die im dritten Reich deportierten Juden beteiligen sollte. Schließlich seien damals auch zehn jüdische Mitbürger aus Willmars von dem kleinen Würzburger Güterbahnhof Aumühle weiter in Konzentrationslager deportiert worden, so Emmert. Der Gemeinderat wird sich darüber Gedanken machen.
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Main-Post, 03.07.2018

WÜRZBURG Gedenken an der „Würzburger Aumühle"

Vom ehemaligen Güterbahnhof in der „Würzburger Aumühle“ wurden in den Jahren 1941 und 1942 ein großer Teil der aus Unterfranken deportierten Juden in den Tod geschickt. Daran soll künftig der „DenkOrt Aumühle“ auf dem historischen Aufgang zu den Gleisen erinnern. […]

Das Projekt des Würzburger Bündnisses für Zivilcourage - in Kooperation mit der Jugendbildungsstätte Unterfranken, dem Bezirksjugendring und dem Johanna-Stahl-Zentrum für jüdische Geschichte - wird aus dem Kulturfonds Bayern (Bereich Bildung) mit 31 900 Euro unterstützt. Die Mittel verteilen sich auf zwei Jahre.
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Main-Post, 28.06.2018

OSTHEIM Ostheimer Allianzgedanke

Auf der Zielgeraden: Ostheims Stadtoberhaupt Waldsachs informierte in der Stadtratssitzung über die Streutal-Allianz. […]

Der Stadtrat befasste sich schließlich noch mit dem Antrag von Jan Polacek zur Unterstützung des Projekts „Denkort Aumühle Würzburg“ zur Erinnerung an frühere jüdische Mitbürger und jüdische Kultur. Die Ratsleute sprachen sich dafür aus, dass die Stadt die Aktion mit 100 Euro unterstützt.
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Main-Echo, 28.06.2018

WÜRZBURG Mahnmal erinnert an die Deportation

Am ehe­ma­li­gen Gü­ter­bahn­hof »Au­müh­le« soll ein »Den­k­ort ge­gen den Hass« ent­ste­hen. Der Kul­tur­fonds Bay­ern will das Pro­jekt mit 31 900 Eu­ro un­ter­stüt­zen. Von dem Ver­la­de­bahn­hof aus wur­de 1941 und 1942 ein Groß­teil der da­mals in Un­ter­fran­ken le­ben­den Ju­den in die To­des­la­ger ge­schickt. Daran soll ein Mahnmal erinnern, das Gepäckstücke zum zentralen Symbol für die Deportationen macht. [...] Nach Angaben des CSU-Landtagsabgeordneten Manfred Ländner haben bereits 39 Kommunen in Unterfranken angekündigt oder zugesagt, sich zu beteiligen. Weitere Träger des Projekts sind unter anderem der Bezirksjugendring Unterfranken und das Johanna-Stahl-Zentrum für jüdische Geschichte.
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Main-Post, 27.06.2018

EUERBACH Ein Koffer erinnert an die Deportation

Finanziell und ideell wird sich die Gemeinde Euerbach an der neuen Gedenkstätte „Denkort Aumühle“ in Würzburg beteiligen. Sie erinnert an die Deportation der Juden aus Unterfranken in der Nazi-Zeit. […] Ein örtlicher Künstler werde sich darum kümmern, kündigte Arnold an.
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Main-Post, 24.06.2018

EUERDORF Immer schön langsam

Die Gemeinde will die Geschwindigkeitsbegrenzung im Ortsteil Wirmsthal, die bislang für die Hauptstraße galt, auf das gesamte Dorf ausweiten. […] Den Zuschuss-Antrag für den "DenkOrt Aumühle" in Würzburg nahmen die Räte lediglich zur Kenntnis. Das Projekt, von privaten Initiatoren ins Leben gerufen, soll an die unter dem Nazi-Regime deportierten, jüdischen Mitbürger aus Unterfranken erinnern und kostet rund 250 000 Euro, die die Ideengeber auf Spendenbasis generieren wollen. Elmar Hofmann vermisste hier das staatliche Engagement, beispielsweise durch das Kultusministerium, das eigentlich als Förderer "vorne dran stehen müsste".

Gisela Bergel meinte mit Blick auf die Konzentrationslager in Auschwitz oder Dachau, es werde oft genug an dieses grausame Verbrechen erinnert. Die Privatinitiative müsse sich vorher über eine Finanzierung Gedanken machen.
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Main-Post, 20.06.2018

MITTELSINN Interesse für ungewöhnliches Denkmal

Bereits in der Bürgerversammlung waren die maroden Bordsteine an den Ortstraßen thematisiert worden, sagte Bürgermeister Peter Paul in der jüngsten Gemeinderatssitzung. […]

Bürgermeister Paul sprach die bereits vor einigen Monaten vereinbarte Beteiligung am Projekt „Weg der Erinnerung“ an, an welchem sich Kommunen mit deportierten jüdischen Mitbürgern am Verladebahnhof in Würzburg/Aumühle und in der Heimatgemeinde jeweils mit einem „Gedenk-Gepäckstück“ engagieren möchten.

Gemeinderat Alexander Otte hatte sich des Themas angenommen und berichtete, dass sehr wohl im Dorf Interesse für ein solches ungewöhnliches Denkmal bestehe. Auch Ortspfarrer Gunnar Zwing stünde für eine mögliche Segnungsveranstaltung zur Verfügung. „Als Schreiner werde ich natürlich einen Erinnerungskoffer aus Holz kreieren“, sagte Otte. Zusammen mit einer Gedenkschrift soll der Erinnerungskoffer am Mittelsinner Ortseingang platziert werden.
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Main-Post, 22.05.2018

GELDERSHEIM Erinnerungskultur am Biegenbach

Eine Statistik ist wie ein Bikini“, stellte Erich Hemmerich launig am Ratstisch fest: „Sie stellt anschaulich dar, was sie zeigen will, aber das, was man gerne sehen möchte, versteckt sie.“ […]

Mit einer Spende von 500 Euro will sich die Gemeinde an der Schaffung des „DenkOrt Aumühle“ beteiligen: Vom Würzburger Güterbahnhof aus waren ab November 1941 die Mitglieder der jüdischen Gemeinden Unterfrankens zu den Vernichtungsstätten in Osteuropa transportiert worden.
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Main-Post, 18.05.2018

TRAPPSTADT Eine große Aufgabe für Ortchronist Michael Böckler

Nach dem großen Fest, das im vergangenen Jahr anlässlich des 1150-jährigen Bestehens von Alsleben stattfand, steht der Gemeinde eine weitere Jubiläumsfeier ins Haus: Im kommenden Jahr feiert Trappstadt sein 750-jähriges Bestehen.

Aus diesem Anlass gibt es eine neue Dorfchronik, in der alles Wissenswertes zur Geschichte und vieles mehr zu finden sein wird. […] Zurückgestellt wurde der Beschluss über eine finanzielle Beteiligung der Gemeinde Trappstadt am DenkOrt Aumühle in Würzburg, wo der 1941/42 deportierten unterfränkischen Juden gedacht wird.
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Main-Post, 04.05.2018

WOLKSHAUSEN Zwei Koffer zum Gedenken

Die zwei Koffer, die derzeit noch in der Werkstatt von Reinhard Kraft stehen, werden in Kürze die Fahrt zu ihren Bestimmungsorten antreten.
Der eine der Koffer, die der Bildhauer aus Mooser Kalkstein geschaffen hat, ist für den Würzburger DenkOrt Aumühle bestimmt. […] Der zweite findet seinen Platz in der Nähe des Gaukönigshöfer Bahnhofs. Von hier aus hat der Großteil der 29 in der Gemeinde ansässigen jüdischen Mitbürger seine Fahrt in den Tod angetreten.
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Main-Echo, 02.05.2018

Zwei Koffer zum Gedenken an deportierte Juden aus Schöllkrippen

„Ich heiße Henriette Neumann, bin 14 Jahre alt und wurde am 25. April 1942 nach Krasnystaw in Ostpolen deportiert. Ich bin nie mehr zurückgekehrt.“ Nach diesen Sätzen dreht sich die schwarz gekleidete Shannon um. Auch fünf weitere Klassenkameraden stellen sich mit den Namen von deportierten jüdischen Jugendlichen vor. […] Beide Schülergruppen traten in einer Veranstaltung des Heimat- und Geschichtsvereins Oberer Kahlgrund (HGV) auf. Der stellte am 25. April 2018 in der Aula der Mittelschule Schöllkrippen das Projekt ‚DenkOrte Aumühle-Schöllkrippen‘ der Öffentlichkeit vor.
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Main-Post, 27.04.2018

BREITBRUNN Sanierung des Kindergartens Breitbrunn beginnt

Mit dem Einbau der neuen Pellets-Heizungsanlage und […] Darüber wurde der Gemeinderat bei seiner Sitzung am Donnerstag informiert. […] Die Gemeinde Breitbrunn beteiligt sich außerdem am Projekt „DenkOrt Aumühle“ in Würzburg mit einer Spende von 250 Euro. Hier soll ein zentrales Denkmal für alle aus Unterfranken deportierten Jüdinnen und Juden entstehen.
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Main-Post, 24.04.2018

GEMÜNDEN Auch Adelsberg erinnert mit zwei Koffern an seine Juden

Schon gleich nach der Beschlussfassung über den „DenkOrt Aumühle“ am 5. März war einigen Stadträten und auch Bürgermeister Jürgen Lippert aufgefallen, dass sie die Entscheidung vielleicht etwas voreilig gefällt hatten: ein Denkmal für die jüdischen Gemündener, aber keines für die Adelsberger. Am Montagabend erfolgte die Reparatur.
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Main-Echo, 24.04.2018

GEMÜNDEN Gedenkort an Juden nun auch in Adelsberg

Erinnerungsstätte: Rat nimmt Ablehnung zurück
Der Stadt­teil Adels­berg er­hält nun doch ei­ne Er­in­ne­rungs­stät­te an sei­ne frühe­re jü­di­sche Ge­mein­de im Rah­men der zen­tra­len un­ter­frän­ki­schen Ge­den­k­ak­ti­on »Den­k­ort Au­müh­le«. Der Stadt­rat hat am Mon­tag sei­ne ab­leh­nen­de Ent­schei­dung im Rah­men der Haus­halts­be­ra­tun­gen auf­ge­ho­ben und 1400 Eu­ro be­reit­ge­s­tellt.
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Main-Post, 06.04.2018

ERMERSHAUSEN Ein Koffer für Ermershausen: Gedenken an ermordete Juden

„Freilich machen wir mit.“ Nicht nur für Stefan Lüdecke war es keine Frage: Die Gemeinde Ermershausen beteiligt sich am „Denkort Aumühle“.
Das dem Gemeinderat vorgestellte Konzept sieht vor, mit jeweils einem aus Stein gehauenen Gepäckstück an dem ehemaligen Verladebahnhof in Würzburg und im Herkunftsort an die Unterfranken jüdischen Glaubens zu erinnern, die die Nazis in Vernichtungslager deportiert haben. Mit seinem Beschluss signalisierte der Gemeinderat seine Bereitschaft, über die Details will das Gremium noch befinden. Die Kosten belaufen sich schätzungsweise auf 2000 Euro.
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Main-Echo, 04.04.2018

SCHÖLLKRIPPEN Ein Koffer zur Erinnerung an das Schicksal der Juden

Be­reits re­ge ak­tiv ge­wor­den ist der im Fe­bruar vom Hei­mat- und Ge­schichts­ve­r­ein Obe­rer Kahl­grund (HGV) ge­grün­de­te Bür­ger­ar­beits­kreis, um das von ei­ner Würz­bur­ger In­i­tia­tiv­grup­pe aus­ge­hen­de Pro­jekt „Den­k­Ort Au­müh­le“ in Sc­höllkrip­pen zu rea­li­sie­ren.

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Main-Post, 27.03.2018

URSPRINGEN Gepäckstücke erinnern an Deportation der Juden

Die Gemeinde Urspringen beteiligt sich am Erinnerungsprojekt „DenkOrt Aumühle“. Dies beschloss der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. Das Denkmal soll in Würzburg in der Nähe des ehemaligen Güterbahnhofs entstehen, von dem aus in den Jahren 1941 bis 1942 der größte Teil der in Unterfranken lebenden Juden in Zügen deportiert wurde.
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Main-Post, 25.03.2018

HÖCHHEIM Sandsteinkoffer für den DenkOrt

Mit einer ganzen Reihe von Themen hatte sich der Höchheimer Gemeinderat zu beschäftigen. […] Ebenso beschloss der Gemeinderat, sich mit einem Koffer aus Sandstein am DenkOrt Aumühle bei Würzburg zu beteiligen, von dem aus in der Nazi-Zeit Juden in die Vernichtungslager deportiert worden sind.
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Main-Post, 23.03.2018

EBELSBACH Bronzene Raute für Georg Engel

Von einem arbeitsreichen Jahr sprachen die Verantwortlichen des CSU-Ortsverbandes Ebelsbach in der Jahreshauptversammlung. In den nächsten Monaten […] CSU-Vorsitzender Roland Metzner gab auch einen Bericht aus der Gemeindepolitik. Im Rahmen des Projektes „Unterfranken gedenkt seiner deportierten Juden“ habe der Ortsverband den Vorschlag eingebracht, in der Gemeinde entweder sogenannte „Stolpersteine“ anzubringen mit dem Hinweis, wo Juden lebten, oder sich an dem gemeinsamen Projekt „DenkOrt Aumühle“ in Würzburg zu beteiligen. Letzteres sei vom Gemeinderat einmütig befürwortet worden. So werden nun zwei Koffer aus Sandstein hergestellt. Einer davon befinde sich dann am Güterbahnhof in Würzburg. Der andere werde am Judenhof in Ebelsbach aufgestellt.
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Main-Post, 23.03.2018

MAINBERNHEIM Ein Schulranzen als Symbol für das Verschwinden

Die Stadt Mainbernheim prüft eine Beteiligung am Projekt „DenkOrt Aumühle“: An dem ehemaligen Güterbahnhof „Aumühl-Ladehof“ in Würzburg soll als zentrale Gedenkstätte ein „Weg der Erinnerung“ an die Deportation unterfränkischer Juden errichtet werden. In den Jahren 1941 bis 1942 wurden von diesem Ort aus 2068 jüdische Mitbürger deportiert, nur 60 von ihnen überlebten. […] Stadtführerin Ludmilla Eisenbraun erläuterte ihre Idee, dass das Gepäckstück aus Mainbernheim ein Schulranzen sein könne. Denn hier sei ein Kind direkt aus der Schulklasse geholt und mit den Eltern deportiert worden.
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Main-Post, 13.03.2018

UNSLEBEN Es gibt kein Recht auf Erhaltung des Ist-Zustands

Ein umfangreiches Pensum bewältigte der Gemeinderat von Unsleben in einer Sitzung […]
Beteiligung an Gedenkstätte
Da die Deportation jüdischer Mitbürger auch Teil der Unslebener Geschichte ist, wird die Gemeinde eingebunden in die Gedenkstätte „DenkOrt Aumühle“, die in Würzburg entsteht. Ein künstlerisch gestalteter Koffer, Rucksack oder eine Schlafmatte symbolisieren in der Aumühle den Abtransport Richtung Polen, ein zweites Exemplar soll für die Heimatgemeinde entstehen. Paul Diestel, Student der Bildenden Kunst, stellte dem Gemeinderat seinen Entwurf eines Koffers vor, der aus Cortenstahl gefertigt und mit Schmiede-Elementen versehen werden soll.
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Main-Post, 12.03.2018

WÜRZBURG Weltgästeführertag: Gäste spendeten über 1500 Euro

Am Sonntag fand Würzburg der alljährliche Weltgästeführertag statt. Unter dem Motto „Menschen, die Geschichte schrieben“ bot der Gästeführerverein viele ehrenamtliche Sonderführungen an. Die gut 700 Gäste spendeten 1538 Euro. Mit diesem Betrag soll die Verwirklichung des „DenkOrts Aumühle“ unterstützt werden.
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Main-Post, 12.03.2018

NORDHEIM Griff in die Rücklagen und neue Kredite

Die Finanzen standen im Mittelpunkt der Nordheimer Gemeinderatssitzung. […]
Stolpersteine in der Gemeinde
Im weiteren Verlauf der Sitzung berieten die Bürgervertreter über das Unterstützungsgesuch der Projektgruppe „Wir wollen uns erinnern“. Am Zugang zum ehemaligen Güterbahnhof Aumühle in Würzburg soll ein Mahnmal zur Erinnerung an die Deportation der unterfränkischen Juden in der Nazizeit errichtet werden. […] Der Gemeinderat von Nordheim lehnte eine Beteiligung ab und begründete dies mit dem Setzen der Stolpersteine an der Von-der-Thann-Straße im vergangenen Jahr. Damit habe die Gemeinde im Sinne der Erinnerung einen durchaus würdigen Betrag geleistet, wie Peter Suckfüll ausführte.
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Main-Post, 07.03.2018

GEMÜNDEN Zwei Koffer an zwei Orten erinnern an die jüdische Gemeinde

In großer Einmut hat der Stadtrat beschlossen, dass sich die Stadt Gemünden an der neuen zentralen unterfränkischen Gedenkstätte für die jüdischen Opfer der Gewaltherrschaft der Nationalsozialisten in Würzburg beteiligen wird. 1400 Euro werden für das zu bestellende Werk eines hiesigen Künstlers bereitgestellt.
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Main-Post, 07.03.2018

WÜRZBURG Gästeführertag: Menschen, die Geschichte schrieben

„Menschen, die Geschichte schrieben“ lautet das Motto des Weltgästeführertags. Dieser findet am Sonntag, 11. März statt. Auch in Würzburg gibt es dann zwischen 11 und 16 Uhr zahlreiche Aktionen. Wie es in einer Pressemitteilung des Würzburger Gästeführervereins heißt, will dieser mit einem vielfältigen Programm für Würzburgs kulturelles Erbe begeistern und sich gleichzeitig für dessen Erhalt einsetzten. Daher arbeiten an diesem Tag alle Gästeführer ehrenamtlich und bitten die Teilnehmer anstelle eines Führungsentgelts um Spenden. Diese kommen dem „DenkOrt“ zugute, einem Mahnmal, das am ehemaligen kleinen Güterbahnhof an der Aumühle an die dort zur NS-Zeit deportierten Juden erinnern soll.
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Main-Post, 07.03.2018

ARNSTEIN Arnstein beteiligt sich am DenkOrt Aumühle

Auch die Stadt Arnstein wird sich an der Installation am Würzburger Erinnerungsweg zum „DenkOrt Aumühle“ beteiligen, über die Form und konkreten Maßnahmen wird eine Arbeitsgruppe beraten. Dies war der Konsens in der jüngsten Stadtratssitzung, bei der Michael Stolz als Vertreter der Projektgruppe „Wir wollen uns erinnern“ die Aktion und ihre Hintergründe vorstellte.
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Main-Post, 05.03.2018

KREUZWERTHEIM Koffer zum Gedenken

Der Beschluss fiel einstimmig und ohne Diskussion: Der Markt Kreuzwertheim wird sich mit einem Zuschuss von 1500 Euro an dem geplanten Projekt „DenkOrt Aumühle“ in Würzburg beteiligen. Entsprechende Mittel sollen im noch zu verabschiedenden Haushalt 2018 eingeplant werden. Im Projekt gehe es um das Gedenken der im Dritten Reich in Unterfranken deportierten Juden, erläuterte Bürgermeister Klaus Thoma in der Sitzung des Gemeinderates das Vorhaben.
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Main-Echo, 23.02.2018

HASLOCH 500 Euro für Gedenkstätte. Judendeportation: Beteiligung an »DenkOrt Aumühle«
Gegen zwei Stimmen hat der Haslocher Gemeinderat in seiner Sitzung am Dienstagabend die Beteiligung am Projekt »DenkOrt Aumühle« beschlossen. Die Gemeinde wird sich mit 500 Euro beteiligen. […]109 Gemeinden hatten zu Beginn der NS-Zeit noch jüdische Gemeinden. Hasloch gehört zu den 200 übrigen Gemeinden, von denen eine Zuwendung von mindestens 500 Euro gewünscht wurde. Gerhard Rüster meinte, der Ort sei dem Anlass nicht angemessen. Er wünschte sich ein besser zugängliches Denkmal. Walter Staub meinte, wie die Stadt Würzburg wohl bei einer Spendenanfrage für ein solches Projekt in Hasloch antworten würde. Arnold Paulini fand sowohl die Idee mit den Gepäckstücken als auch den Standort gut. Auch die übrigen Gemeinderäte standen dem Projekt positiv gegenüber - aber mit der Frage: »Was zahlen Freistaat, Bezirk und Landkreis?«
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Main-Post, 23.02.2018

OBERSTREU Weites Schutzgebiet für die Mittelstreuer Quellen

In der Sitzung des Oberstreuer Gemeinderats beschäftigte sich das Gremium mit der bevorstehenden Ausweisung eines Wasserschutzgebietes „Mittelstreuer Quellen“ auf Antrag des Wasserzweckverbands Mellrichstädter Gruppe. […] Bürgermeister Liebst informierte darüber, dass zur Erinnerung an die Deportation der Juden aus Unterfranken in Würzburg am ehemaligen Güterbahnhof der „DenkOrt Aumühle“ entstehen soll. Auch Kommunen, die zum damaligen Zeitpunkt keine jüdische Gemeinde hatten, wurde um finanzielle Unterstützung gebeten. Einstimmig wurde beschlossen, dass die Gemeinde Oberstreu das Projekt mit 500 Euro unterstützt.
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Main-Post, 22.02.2018

EBELSBACH Ebelsbach segnet Pläne für neuen Aldi ab

Seit langem wurde in Ebelsbach über das neue Bauvorhaben von „Aldi“ diskutiert und vor allem über den zukünftigen Standort. In der letzten Sitzung des Gemeinderates […] Die mögliche Beteiligung der Gemeinde Ebelsbach am „DenkOrt Aumühle“ in Würzburg war dann ein weiteres Thema. Dort soll eine zentrale Gedenkstätte für die jüdischen Opfer der NS-Gewaltherrschaft für ganz Unterfranken geschaffen werden. Gestaltet werden soll die Gedenkstätte mit Gepäckstücken, die an die Deportationen vom ehemaligen Güterbahnhof „Aumühle-Ladehof“ erinnern. Jede Kommune, in der um 1932/33 jüdische Gemeinden bestanden (dazu zählt auch Ebelsbach) solle ein Gepäckstück dort und eines für den eigenen Ort bis Herbst fertigen lassen, erläuterte Ziegler das Vorhaben.
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Main-Post, 22.02.2018

HEUSTREU Verkehrsführung beim Faschingsumzug in der Diskussion

Ein positives Fazit zog Bürgermeister Ansgar Zimmer in der Gemeinderatssitzung bezüglich der Faschingsveranstaltungen in Heustreu. […]Der DenkOrt Aumühle in Würzburg hat Kontakt mit sämtlichen unterfränkischen Gemeinden aufgenommen, um deren jüdische Geschichte in einem Denkmal festzuhalten. Da es in Heustreu aber keine umfangreiche jüdische Geschichte gibt, schon gar nicht bezüglich der Deportationen unter den Nationalsozialisten, will sich die Gemeinde lediglich mit einer Spende von 300 Euro an dem Denkmal in Würzburg beteiligen.
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Main-Post, 18.02.2018

RETZSTADT Gemeinde will sich an „DenkOrt Aumühle“ beteiligen

Mit 1400 Euro beteiligt sich die Gemeinde Retzstadt […] Mit der Gegenstimme von Rudolf Müller wurde beschlossen, sich am Projekt „DenkOrt Aumühle“ in Würzburg mit 500 Euro zu beteiligen. Durch das Projekt soll an die 1795 unterfränkischen Juden erinnert werden, die in den Jahren 1941 und 1942 vom damaligen Güterbahnhof deportiert wurden. Andere Transporte starteten am Hauptbahnhof oder in Kitzingen. Von 2068 aus Unterfranken deportierten Juden überlebten nur 60 den Holocaust.
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Main-Post, 12.02.2018

TRIEFENSTEIN Triefenstein beteiligt sich an Gedenkstätte für deportierte Juden

Mit nur einer Gegenstimme beschloss der Triefensteiner Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung, dass er sich an einer Gedenkstätte für deportierte Juden aus Unterfranken beteiligt. Diese soll als „Erinnerungsort“ am ehemaligen Güterbahnhof in der Aumühle in Würzburg entstehen.Dort sollen identische Gepäckstücke aus jeder Kommune aufgestellt werden, in denen jüdische Gemeinden bestanden hatten. Für Triefenstein war dies in Homburg der Fall. Die Gemeinde wird sich mit der Aufstellung eines Koffers an dem Erinnerungsort beteiligen.
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Main-Post, 09.02.2018

RÖDELSEE Lärmschutz für das neue Rödelseer Baugebiet

Die Gemeinde Rödelsee plant das Wohngebiet „Schlossgrund“. […] Das Projekt „DenkOrt Aumühle“ in Würzburg, mit dem Unterfranken der deportierten jüdischen Mitbürger gedenkt, bekommt einen Zuschuss in Höhe von 500 Euro.
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Main-Post, 08.02.2018

ERMERSHAUSEN Feuerwehr Ermershausen erhält neues Mehrzweckfahrzeug

Es ruckelt hier und ruckelt da, vor allem bei der Elektrik fordern über 30 Betriebsjahre ihren Tribut: Wie der Kommandant am Mittwoch im Gemeinderat Ermershausen […] Der Bürgermeister informierte über Pläne für den „DenkOrt Aumühle“: eine zentrale Gedenkstätte für jüdische Opfer des Naziregimes in Unterfranken. Der frühere Güterbahnhof in Würzburg war zentraler Ort der Deportationen aus Unterfranken. „Ich halte es für eine gute Idee, um der deportierten jüdischen Mitbürger zu gedenken“, so Pfeiffer. „Sie sind ein Teil unserer Geschichte.“ Zum Konzept der Gedenkstätte gehört, dass sich jede Gemeinde, in der Juden gelebt haben, mit einem Gepäckstück beteiligt und ein zweites im eigenen Ort aufstellt.
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Main-Post, 06.02.2018

WOLLBACH Der Dorfplatz: Eine endlose Geschichte

Die Neugestaltung des Dorfplatzes, auf die die Ortsbevölkerung seit Jahren sehnsüchtig wartet, war Thema im Gemeinderat. […] Im weiteren Verlauf der Sitzung genehmigte der Gemeinderat für das Projekt „DenkOrt Aumühle“ 300 Euro.
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Main-Post, 04.02.2018

AUBSTADT Aubstadt investiert in den Tiefbau

Der Haushaltsplan 2018 stand im Mittelpunkt der Gemeinderatssitzung am Freitag in Aubstadt. […] Zuschüsse für Vereine: Beschlossen wurde, dem Gesangverein „Eintracht Aubstadt“ einen Zuschuss in Höhe von 500 Euro zu gewähren. Aubstadt hatte keine jüdische Gemeinde, sie beteiligt sich trotzdem einmalig mit 500 Euro an dem Erinnerungsprojekt „DenkOrt Aumühle“ in Würzburg.
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Main-Post, 31.01.2018

BAD KÖNIGSHOFEN Wenn Geschichte erlebbar wird

Eine Annäherung an die Geschehnisse des Holocaust ist für Lehrer wie Schüler keine einfache Angelegenheit. […] Die Schüler des 9. Jahrgangs des örtlichen Gymnasiums trugen anlässlich des Holocaust-Gedenktages am 27. Januar Informationen über einst in Bad Königshofen lebende Juden zusammen und präsentieren nun die Ergebnisse auf Schautafeln in der Aula. […] Die Anregung zu der Ausstellung resultiert auch aus der Initiative „DenkOrt Aumühle“, die daran erinnern will, dass von dem Güterbahnhof in Würzburg aus 1795 der insgesamt 2068 unterfränkischen Juden deportiert wurden. Darunter auch viele aus Bad Königshofen und dem Grabfeld. Nur 60 der 2068 Deportierten überlebten den Holocaust.
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Main-Post, 26.01.2018

MARKTHEIDENFELD Marktheidenfeld beteiligt sich an Denkmal zur Deportation

Am ehemaligen Güterbahnhof an der Aumühle in Würzburg soll ein Denkmal der Erinnerung an die Deportation der unterfränkischen Juden entstehen. 1941/42 wurden von hier 1795 Menschen in die Vernichtungslager geschickt. Von den insgesamt 2068 aus Unterfranken deportierten Juden überlebten nur 60. […] Der Stadtrat war sich einig, dass sich die Stadt an dem Projekt beteiligen wird.
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Main-Post, 19.01.2018

MITTELSINN Deportierte Juden: Ein Denkmal aus Koffern in Mittelsinn

Ein kleiner Güterbahnhof, der sogenannte Aumühl-Ladehof in Würzburg, war der zentrale Ort der Deportationen von Juden in Unterfranken durch die NS-Gewaltherrschaft. Hier musste der größte Teil der hier noch lebenden Juden in den Jahren 1941–1942 die Züge in die Konzentrationslager besteigen, sagte ein sichtlich betroffener Bürgermeister Peter Paul in der Gemeinderatssitzung. […] In der Diskussion verständigte man sich, dass Gemeinderat und Schreinermeister Alexander Otte mit Kindern im Rahmen des Ferienprogramms ein passendes Objekt baut.
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Main-Post, 18.01.2018

ESSELBACH Freianlagen beim Neubau des Dorfplatzes: Architekt gefunden
Eine Reihe von Punkten beschäftigte kürzlich den Gemeinderat von Esselbach

500 Euro wird Bürgermeister Richard Roos als Spende der Gemeinde Esselbach an das Projekt „DenkOrt Aumühle“ überweisen, mit dem in Würzburg der aus Unterfranken deportierten Juden gedacht werden soll. Ein Meinungsbild hatte die mehrheitliche Unterstützung der Gemeinderäte dafür signalisiert, nachdem ein Schreiben der Trägerinitiative auch jene unterfränkischen Gemeinden um Unterstützung bat, in denen keine jüdische Kultusgemeinde existierte.
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Mitteilungsblatt der Gemeinde Rottendorf 46 (Jan. 2018), S. 25-26

Sitzungstermin: Freitag, 20.10.2017, Niederschrift – Öffentlicher Teil – zur Sitzung des Gemeinderates

DenkOrt Aumühle - Unterfranken gedenkt seiner deportierten Juden. Beitrag der Gemeinde Rottendorf

Auf Antrag des Gemeinderates wird die vorgeschlagene Beteiligung der Gemeinde Rottendorf von 500 € auf 1.000 € erhöht.
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