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Aktuelle Pressestimmen zum JSZ

Der Pressespiegel bietet einen chronologischen Überblick über die aktuelle Berichterstattung zum Johanna-Stahl-Zentrum, zu seiner Arbeit und den Projekten, an denen es beteiligt ist. Die zahlreichen Berichte zum DenkOrt Aumühle und zum Erinnerungsweg der Projektgruppe "Wir wollen uns erinnern", an denen das Zentrum beteiligt ist, finden sich bis 2018 unter einem eigenen Menüpunkt und danach auf der neuen Seite zum DenkOrt Aumühle unter Presseechoexterner Link. Beiträge aus den Vorjahren sind über das Pressearchiv zugänglich.

Main-Post, 17.12.2018

WÜRZBURG Schülerinnen lassen ihr Entsetzen spüren

Wir erfahren nichts über Valentine Leopold. Wir hören nur ihre alte Stimme erzählen, was sie als Mädchen Würzburgs Zerstörung am 16. März 1945 gesehen hat. „Das geht mir heut‘ noch nach“, sagt sie. Nach Leichen musste sie schauen. Die waren nicht verbrannt, „die waren erstickt. Das ist was ganz Furchtbares.“ […] So berichtete sie zwei Schülerinnen vom Matthias-Grünewald-Gymnasium, und die nahmen es auf, für die Schule. Das P-Seminar ihrer 11. Klasse erarbeitete Audioguides über Würzburg in der NS-Zeit.
Sieben Audioguides sind entstanden im Seminar, unterstützt unter anderem von Bayerischem Rundfunk, Johanna-Stahl-Zentrum und der Stiftung Hören. […] Andere Audioguides handeln vom früheren Güterbahnhof Aumühle, von dem aus die Nationalsozialisten die jüdischen Mainfranken in die Vernichtungslager verschleppt haben, vom Musiker Norbert Glanzberg, der Sintezza Rita Prigmore und vom Würzburger Anteil an den NS-Krankenmorden.
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BR, Kontrovers, 07.11.2018

80 Jahre Pogromnacht - Warum Erinnern so wichtig ist

9. November 1938: Nazis überfallen Synagogen, zerstören jüdische Geschäfte und Wohnungen, rund 400 Menschen sterben. Es ist der Beginn der offensichtlichen Judenverfolgung, die im Holocaust endete. Die Nazis wollten alles Jüdische in Deutschland auslöschen. Deshalb ist es so wichtig, an die Opfer des Regimes zu erinnern. Kontrovers stellt Initiativen vor, die gegen das Vergessen kämpfen.
7 Min., online bis 07.11.2023, zur Mediathekexterner Link

Main-Post, 05.07.2018

HEIDINGSFELD Stelen am Dürrenberg erinnern an jüdische Gemeinde

Bei der feierlichen Übergabe der Stelen würdigten Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, sowie Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt die neue Gedenkstätte. „Heidingsfeld hat für die jüdische Gemeinde eine besondere Bedeutung“, erklärte Schuster in seiner Eröffnungsrede.
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Main-Post, 19.06.2018

WÜRZBURG Gesichter der letzten Deportation

Am 16. Juni 1943 schrieb Ruth Weinberger an ihre damals 15-jährige Tochter Hannah in England: „Große Freude über deine Aprilnachricht! Verlegen morgen unseren Wohnsitz nach Osten. Sind guten Mutes, Alle gesund. Schreib Tante Grete. Innige Grüße, Mutter“

Bei der Verlegung des Wohnortes gen Osten, wie es die Mutter in ihrem Brief an die emigrierte Tochter nannte, handelte es sich tatsächlich um die letzte größere Deportation unterfränkischer Juden. […] Die Gedenkfeier im Johanna-Stahl Zentrum für jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken erinnert an die 64 Juden und Jüdinnen, die am 17. Juni 1943 in die Konzentrationslager der Nationalsozialisten gebracht wurden.
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BR Radio, Bayern 2, 19.06.2018

Nach 75 Jahren - im Gedenken an die Opfer der Deportationen vom 17. Juni 1943 in Unterfranken

Beitrag in der regionalzeit Franken.

BR Fernsehen, Rundschau Magazin, 18.06.2018, min. 14:30

Gedenken an deportierte Juden in Unterfranken

Bericht über die Gedenkveranstaltung mit Ausstellung im Johanna-Stahl-Zentrum. Das Zentrum wird als Ort und Veranstalter nicht erwähnt.

Main-Post, 27.04.2018

WÜRZBURG Gedenkstele: Eine Station der Erinnerung

Ein weiterer wichtiger Punkt der Würzburger Gedenkkultur an die Opfer des Nationalsozialismus ist am Freitag entstanden. Mit einer Stele am Kaisergärtchen wird an die von den Nationalsozialisten vertriebenen jüdischen Geschäftsleute in der Kaiserstraße erinnert. Auf der von den beiden Architekten Matthias Braun und Juhani Karanka entworfenen Stele, sind die damals in der Straße ansässigen jüdischen Geschäfte dokumentiert.
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Main-Post, 16.02.2018

WÜRZBURG Neue Aufbruchstimmung für Kultur

Als Muchtar Al Ghusain 2006 als Referent ins Würzburger Rathaus kam, war dies für viele eine faustdicke Überraschung. Nach fast zwei Amtszeiten kehrt er nun seiner Heimatstadt den Rücken und übernimmt ab März eine neue Aufgabe in Essen. Die Redaktion sprach mit ihm darüber, was er in seiner Amtszeit in Würzburg bewirken konnte und was er gerne noch erledigt hätte. […]

Die Erinnerungskultur in Würzburg hat sich in den letzten Jahren verändert. Wie soll es jetzt weitergehen?

Al Ghusain: Die Veränderungen waren möglich, weil es in der Stadtgesellschaft Partner gab, die ähnliche Ziele verfolgten. Ich nenne hier beispielhaft den Arbeitskreis Stolpersteine oder die Nagelkreuz-Initiative. Aber auch Einzelakteure wie Rotraud Ries, Benita Stolz, Roland Flade, Hans Steidle oder Burkard Hose waren wichtige Partner auf diesem Weg. Als Aufgabe für die Zukunft bleibt die kritische Auseinandersetzung mit der jüngeren Geschichte aus immer wieder neuen Blickwinkeln.
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