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Spotlights - Dinge, Menschen und Geschichten

Mit einem neuen Angebot geht das Johanna-Stahl-Zentrum online: Aus den Beständen des Zentrums und aus seiner Arbeit möchten wir Objekte, Personen, Familien und Geschichten vorstellen, in loser Folge und reich bebildert. Wie eine kleine Ausstellung. Ein Schlüssellochblick in die Arbeit hinter den Kulissen. Zugleich möchten wir damit die Aufmerksamkeit auf die besonderen Stücke und besonderen Geschichten richten - wie mit einem Scheinwerfer. Lassen Sie sich in den Bann dieses Scheinwerferlichts ziehen.

Ein Gebetbuch aus Goßmannsdorf am Main

Seit vielen Jahren befanden sich im Würzburger Zentrum für jüdische Geschichte, dem heutigen Johanna-Stahl-Zentrum, vier alte hebräische Bücher. Als Dauerleihgabe aus dem Staatsarchiv Würzburg wurden sie in der Dauerausstellung präsentiert. Inzwischen sind sie zurückgegeben.
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Fräulein Seligsberger und ihr Porträt

Ihre Karriere war ihr nicht in die Wiege gelegt. Als Ernestine Seligsberger 1864 geboren wurde, war ihre kleine und bitterarme Familie gerade erst von Fuchsstadt nach Würzburg gezogen. Endlich, könnte man sagen. Denn ihr Vater Salomon (1831 – 1888) hatte bereits seit langem darauf hin gearbeitet. Doch erst die Aufhebung des sog. Matrikelparagraphen 1861 in Bayern  hatte den Umzug möglich gemacht. Bis dahin war der jüdischen Bevölkerung die freie Wohnortwahl verwehrt geblieben.
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