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Willkommen im Johanna-Stahl-Zentrum

Nach 25 Jahren seines Bestehens präsentiert sich das Zentrum für jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken mit neuem Gesicht. Denn das ehemalige Dokumentationszentrum trägt seit 2011 den Namen der Journalistin und Frauenrechtlerin Dr. Johanna Stahl.

Wir möchten Sie informieren über die Veranstaltungen, Angebote und Sammlungsbestände des Zentrums und laden Sie herzlich dorthin ein. Vielleicht möchten Sie auch Ihre Erinnerungen mit uns teilen oder uns Fotos und Dokumente aus der gemeinsamen Geschichte von Christen und Juden unserer Region überlassen?

Aktuelles

Miniaturbild zu: das ist ein Test

Wanderausstellung "Mitten unter uns." in Oberelsbach

Zwischen Oktober 2013 und Sommer 2015 wurde die Ausstellung zu den “Landjuden in Unterfranken” an 28 Orten in allen Landkreisen und in der Stadt Würzburg gezeigt. Das Projekt und der Arbeitskreis „Landjudentum in Unterfranken“ haben sie unter Federführung des Johanna-Stahl-Zentrums entwickelt. Nun gastiert die Ausstellung vom 11.01. bis 27.02.2017 im Biosphärenzentrum Haus der Langen Rhön in Oberelsbach an ihrer 32. Station.

Miniaturbild zu:Neue Publikationen

Neue Publikationen

Zwei neue Veröffentlichungen von Rotraud Ries sind der jüdischen Gemeinde Würzburg und der Landjudenkultur gewidmet: Die erste beschäftigt sich anhand von Karten mit jüdischen Orten in Würzburg, also den Einrichtungen der Israelitischen Kultusgemeinde, sowie mit dem dortigen Wein- und Textilhandel. Der Einfluss des Landjudentums auf die Kultur der Juden in der Region Unterfranken steht im Fokus des zweiten Aufsatzes.

Miniaturbild zu:Stele an der Kaiserstraße zum Gedenken an jüdische Geschäftswelt

Stele an der Kaiserstraße zum Gedenken an jüdische Geschäftswelt

John Stern, Enkel von Bruno Stern und Großneffe von Gerson Haas, hat das Gedenken ins Rollen gebracht. Seine Vorfahren führten eine renommierte Rechtsanwaltskanzlei an der Kaiserstraße. Die Stele wird daran erinnern, dass Juden als Geschäftsleute zur Straße dazu gehörten.

Miniaturbild zu:Biographische Datenbank jüdisches Unterfranken - Neue Adresse

Biographische Datenbank jüdisches Unterfranken - Neue Adresse

Nach einer langen Testphase ist die Biographische Datenbank jüdiches Unterfranken an ihren endgültigen Standort auf dem Server der Universität Würzburg umgezogen. Die aktuelle Fassung erreichen Sie deshalb nur noch über diesen Linkexterner Link. Denken Sie daran, Ihre Favoriten zu ändern - sonst werden Sie abgehängt.

Miniaturbild zu:Workshop 'Spurenlesen - Jüdische Sprachen auf dem Friedhof'

Workshop "Spurenlesen - Jüdische Sprachen auf dem Friedhof"

Am 4. September 2016 findet der diesjährige Europäische Tag der jüdischen Kultur statt. Er steht unter dem Titel „Jüdische Sprachen“. Aus diesem Anlass veranstaltet das Johanna-Stahl-Zentrum für jüdische Geschichte den Workshop „Spurenlesen – jüdische Sprachen auf dem Friedhof“.

Miniaturbild zu:„Vom Land zur Stadt – Synagogen in Unterfranken“, Vortrag von Cornelia Berger-Dittscheid am 27. Juli 2016

„Vom Land zur Stadt – Synagogen in Unterfranken“, Vortrag von Cornelia Berger-Dittscheid am 27. Juli 2016

In diesem Sommer widmet sich das Johanna-Stahl-Zentrum dem Thema „Synagogen“. Als Zentren des jüdischen Lebens erzählen die erhaltenen Gebäude nicht nur vom ehemaligen jüdischen Leben in der Region. Sondern sie belegen zugleich die Breite und Vielfalt der Ausdrucksformen jüdischer Kultur.

Miniaturbild zu:„Ma Tovu…“. Synagogen in Schwaben. Wanderausstellung vom 20. Juni - 24. August 2016

„Ma Tovu…“. Synagogen in Schwaben. Wanderausstellung vom 20. Juni - 24. August 2016

Wie in Unterfranken gab es auch in Schwaben bis zur NS-Zeit viele Synagogen. Diese waren seit der Frühen Neuzeit im ländlichen Raum errichtet worden. Denn zuvor hatten die Juden alle städtischen Wohnorte verlassen müssen.

Miniaturbild zu:Seligsberger - Eine jüdische Familie und ihr Möbel- und Antiquitätenhaus

Seligsberger - Eine jüdische Familie und ihr Möbel- und Antiquitätenhaus

Vom 23. Oktober 2015 bis 18. März 2016 war die Ausstellung im Johanna-Stahl-Zentrums zu sehen. Das Mainfränkische Museum präsentierte während dieser Zeit Kostbarkeiten, die vor hundert Jahren bei Seligsberger gekauft wurden. Ein Leitfaden führte zu den Objekten, die in den Vitrinen der Dauerausstellung gezeigt werden. 

Miniaturbild zu:Michael Schneeberger hinterlässt seine reiche Sammlung

Michael Schneeberger hinterlässt seine reiche Sammlung

Im Oktober 2014 verstarb der jüdische Heimat- und Familienforscher Michael Schneeberger. Ihm hat die regionale Geschichts- und Erinnerungsarbeit sehr viel zu verdanken. Und er hat der Jüdischen Gemeinde seine Sammlung hinterlassen, die nun im Johanna-Stahl-Zentrum liegt.

Miniaturbild zu:Johanna Stahl - die Namensgeberin des Zentrums

Johanna Stahl - die Namensgeberin des Zentrums

Dr. Johanna Stahl gehört zu den Würzburger Opfern der Shoa. Das war allerdings nicht das Kriterium, weshalb sie zur Namensgeberin des Zentrums wurde. Vielmehr soll damit an eine vorbildliche Frau erinnert werden.