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Willkommen im Johanna-Stahl-Zentrum

Nach 25 Jahren seines Bestehens präsentiert sich das Zentrum für jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken mit neuem Gesicht. Denn das ehemalige Dokumentationszentrum trägt seit 2011 den Namen der Journalistin und Frauenrechtlerin Dr. Johanna Stahl.

Wir möchten Sie informieren über die Veranstaltungen, Angebote und Sammlungsbestände des Zentrums und laden Sie herzlich dorthin ein. Vielleicht möchten Sie auch Ihre Erinnerungen mit uns teilen oder uns Fotos und Dokumente aus der gemeinsamen Geschichte von Christen und Juden unserer Region überlassen?

An den folgenden jüdischen Feiertagen im Oktober hat das Zentrum geschlossen: 3./4.10., 12.10., 17./18.10., 24./25.10.2016.

Aktuelles

Miniaturbild zu:Workshop 'Spurenlesen - Jüdische Sprachen auf dem Friedhof'

Workshop "Spurenlesen - Jüdische Sprachen auf dem Friedhof"

Am 4. September 2016 findet der diesjährige Europäische Tag der jüdischen Kultur statt. Er steht unter dem Titel „Jüdische Sprachen“. Aus diesem Anlass veranstaltet das Johanna-Stahl-Zentrum für jüdische Geschichte den Workshop „Spurenlesen – jüdische Sprachen auf dem Friedhof“.

Miniaturbild zu:„Vom Land zur Stadt – Synagogen in Unterfranken“, Vortrag von Cornelia Berger-Dittscheid am 27. Juli 2016

„Vom Land zur Stadt – Synagogen in Unterfranken“, Vortrag von Cornelia Berger-Dittscheid am 27. Juli 2016

In diesem Sommer widmet sich das Johanna-Stahl-Zentrum dem Thema „Synagogen“. Als Zentren des jüdischen Lebens erzählen die erhaltenen Gebäude nicht nur vom ehemaligen jüdischen Leben in der Region. Sondern sie belegen zugleich die Breite und Vielfalt der Ausdrucksformen jüdischer Kultur.

Miniaturbild zu:„Ma Tovu…“. Synagogen in Schwaben. Wanderausstellung vom 20. Juni - 24. August 2016

„Ma Tovu…“. Synagogen in Schwaben. Wanderausstellung vom 20. Juni - 24. August 2016

Wie in Unterfranken gab es auch in Schwaben bis zur NS-Zeit viele Synagogen. Diese waren seit der Frühen Neuzeit im ländlichen Raum errichtet worden. Denn zuvor hatten die Juden alle städtischen Wohnorte verlassen müssen.

Miniaturbild zu:Ich wasche meine Hände in Unschuld - Rauminstallation von Gabi Weinkauf, 8. Mai - 12. Juni 2016

Ich wasche meine Hände in Unschuld - Rauminstallation von Gabi Weinkauf, 8. Mai - 12. Juni 2016

Bündel aus weißen Wäschestücken liegen auf dem Boden und zeichnen einen Weg. Symbolisch für den Flüchtlingsstrom, den wir auch heute erleben. Am Ende des Weges liegt ein Bündel, das einer Frau aus Veitshöchheim gehörte.

Miniaturbild zu:Landjuden in Unterfranken und die Wurzeln Wassermanns, Ausstellung

Landjuden in Unterfranken und die Wurzeln Wassermanns, Ausstellung

Vom 4. bis 28. April 2016 zeigt das Johanna-Stahl-Zentrum die Ausstellung „Mitten unter uns.“ im Rahmen des Programms „Würzburg liest ein Buch“. Sie wird um einen Teil zu Sommerhausen und zur Familie Traub erweitert. Denn Jette, die Mutter Wassermanns, stammt aus dem Winzerort am Main.

Miniaturbild zu:Dichtung und Wahrheit - eine biographische Gegenüberstellung zu Jakob Wassermann

Dichtung und Wahrheit - eine biographische Gegenüberstellung zu Jakob Wassermann

Lesung aus literarischen und historischen Quellen zu den Vorfahren Jakob Wassermanns in Sommerhausen, Do, 21.04.2016, 19 Uhr, Marienkapelle (ehem. Synagoge) Sommerhausen, Casparigasse 2, Eintritt 5 €

Miniaturbild zu:Seligsberger - Eine jüdische Familie und ihr Möbel- und Antiquitätenhaus

Seligsberger - Eine jüdische Familie und ihr Möbel- und Antiquitätenhaus

Vom 23. Oktober 2015 bis 18. März 2016 war die Ausstellung im Johanna-Stahl-Zentrums zu sehen. Das Mainfränkische Museum präsentierte während dieser Zeit Kostbarkeiten, die vor hundert Jahren bei Seligsberger gekauft wurden. Ein Leitfaden führte zu den Objekten, die in den Vitrinen der Dauerausstellung gezeigt werden. 

Miniaturbild zu: das ist ein Test

Wanderausstellung "Mitten unter uns."

Zwischen Oktober 2013 und Sommer 2015 wurde die Ausstellung zu den “Landjuden in Unterfranken vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert” an 28 Orten in allen Landkreisen und in der Stadt Würzburg gezeigt. Das Projekt und der Arbeitskreis „Landjudentum in Unterfranken“ haben sie unter Federführung des Johanna-Stahl-Zentrums entwickelt. Ab dem 4. April 2016 ist die Ausstellung im Johanna-Stahl-Zentrum zu sehen.

Miniaturbild zu:Michael Schneeberger hinterlässt seine reiche Sammlung

Michael Schneeberger hinterlässt seine reiche Sammlung

Im Oktober 2014 verstarb der jüdische Heimat- und Familienforscher Michael Schneeberger. Ihm hat die regionale Geschichts- und Erinnerungsarbeit sehr viel zu verdanken. Und er hat der Jüdischen Gemeinde seine Sammlung hinterlassen, die nun im Johanna-Stahl-Zentrum liegt.

Miniaturbild zu:Johanna Stahl - die Namensgeberin des Zentrums

Johanna Stahl - die Namensgeberin des Zentrums

Dr. Johanna Stahl gehört zu den Würzburger Opfern der Shoa. Das war allerdings nicht das Kriterium, weshalb sie zur Namensgeberin des Zentrums wurde. Vielmehr soll damit an eine vorbildliche Frau erinnert werden.