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Willkommen

Das Johanna-Stahl-Zentrum ist das regionale Kompetenzzentrum für jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken. 900 Jahre jüdische Geschichte in der Region stehen im Mittelpunkt seiner Aktivitäten. Aktuell befasst es sich besonders mit der Erinnerungskultur für die jüdischen NS-Opfer. Auch die Fachbibliothek des Zentrums zeichnet sich aus durch ihr Alleinstellungsmerkmal in der Region.

Wir möchten Sie informieren über die Veranstaltungen, Angebote und Sammlungsbestände des Zentrums und laden Sie herzlich dorthin ein. Vielleicht möchten Sie auch Ihre Erinnerungen mit uns teilen oder uns Fotos und Dokumente aus der gemeinsamen Geschichte von Christen und Juden unserer Region überlassen?

Das Johanna-Stahl-Zentrum ist geöffnet. Bitte nutzen Sie die Möglichkeit, uns per mail zu kontaktieren, und melden Sie sich vor einem Besuch in jedem Fall an: 0931-18275. Es gelten weiterhin die Bedingungen des Hygienekonzepts.

An JOM KIPPUR, dem 28.09.2020, bleibt das Zentrum geschlossen.

Dichtung und Wahrheit - eine biographische Gegenüberstellung zu Jakob Wassermann

Lesung aus literarischen und historischen Quellen zu den Vorfahren Jakob Wassermanns in Sommerhausen, Do, 21.04.2016, 19 Uhr, Marienkapelle (ehem. Synagoge) Sommerhausen, Casparigasse 2, Eintritt 5 €

Jette, die Mutter Jakob Wassermanns, stammte aus Sommerhausen. Ihr Urgroßvater Seeligmann Levi Traub (1744/45-1819) war dort rabbinischer Gelehrter, der Großvater Ahron (1785-1817) Handelsmann und ihr Vater Jakob Traub (1808-1860) Webermeister. Nach dem Tod beider Eltern haben Jette und ihre Geschwister den Ort verlassen.

In ihrer Lesung stellen Elisabeth Stein-Salomon und Rotraud Ries am historischen Ort literarische und historische Quellen zur Geschichte der Familie einander gegenüber. Denn Jakob Wassermann hat in seinen Werken auch über seine Vorfahren und Verwandten geschrieben. Dichtung oder Wahrheit ist also hier die Frage. Musikalische Begleitung: Ruth Eichenseher (Cello)