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Willkommen

Das Johanna-Stahl-Zentrum dient als regionales Kompetenzzentrum für jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken. Sein Themengebiet sind 900 Jahre jüdische Geschichte in der Region. Aktuell befasst es sich besonders mit der Erinnerungskultur für die jüdischen NS-Opfer. Auch die Fachbibliothek des Zentrums zeichnet sich durch ihr Alleinstellungsmerkmal in der Region aus.

In Zeiten der Corona-Pandemie sind das Zentrum und die Ausstellung "Der Spurenfinder" geschlossen. Ausstellungen und Veranstaltungen werden bis auf Weiteres nicht stattfinden. Die Mitarbeiterinnen arbeiten zum Teil im Home-Office.

Per mail ist das Team des Zentrums jedoch jederzeit zu erreichen. Bitte verwenden Sie dafür die persönlichen mail-Adressen (s. Team), da wir von außen nicht auf das jsz-Postfach zugreifen können. Bei Bedarf rufen wir gerne zurück.

Die Eröffnung des "DenkOrts Deportationen 1941 - 1944" am 21. April 2020 ist abgesagt. 

Das Johanna-Stahl-Zentrum ist über Pessach (09.-16. April 2020) geschlossen.

Dichtung und Wahrheit - eine biographische Gegenüberstellung zu Jakob Wassermann

Lesung aus literarischen und historischen Quellen zu den Vorfahren Jakob Wassermanns in Sommerhausen, Do, 21.04.2016, 19 Uhr, Marienkapelle (ehem. Synagoge) Sommerhausen, Casparigasse 2, Eintritt 5 €

Jette, die Mutter Jakob Wassermanns, stammte aus Sommerhausen. Ihr Urgroßvater Seeligmann Levi Traub (1744/45-1819) war dort rabbinischer Gelehrter, der Großvater Ahron (1785-1817) Handelsmann und ihr Vater Jakob Traub (1808-1860) Webermeister. Nach dem Tod beider Eltern haben Jette und ihre Geschwister den Ort verlassen.

In ihrer Lesung stellen Elisabeth Stein-Salomon und Rotraud Ries am historischen Ort literarische und historische Quellen zur Geschichte der Familie einander gegenüber. Denn Jakob Wassermann hat in seinen Werken auch über seine Vorfahren und Verwandten geschrieben. Dichtung oder Wahrheit ist also hier die Frage. Musikalische Begleitung: Ruth Eichenseher (Cello)