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Willkommen

Mehr als dreißig Jahre nach seiner Gründung präsentiert sich das Zentrum für jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken mit vielseitigen Aktivitäten. Das ehemalige Dokumentationszentrum trägt seit 2011 den Namen der Journalistin Dr. Johanna Stahl.

Wir möchten Sie informieren über die Veranstaltungen, Angebote und Sammlungsbestände des Zentrums und laden Sie herzlich dorthin ein. Vielleicht möchten Sie auch Ihre Erinnerungen mit uns teilen oder uns Fotos und Dokumente aus der gemeinsamen Geschichte von Christen und Juden unserer Region überlassen?

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Aktuelles

Miniaturbild zu:Gedenkveranstaltung und Ausstellung 'Nach 75 Jahren'

Gedenkveranstaltung und Ausstellung "Nach 75 Jahren"

Am 17. Juni 1943 fand die letzte größere Deportation aus Würzburg statt. Das Johanna-Stahl-Zentrum erinnert mit einer Gedenkveranstaltung und einer Ausstellung an diesen Tag und die  betroffenen Menschen. Die Veranstaltung wird durch Schüler des Matthias-Grünewald-Gymnasiums mitgestaltet und musikalisch begleitet.

Miniaturbild zu:DenkOrt Aumühle - Unterfranken gedenkt seiner deportierten Juden

DenkOrt Aumühle - Unterfranken gedenkt seiner deportierten Juden

Der ehemalige kleine Güterbahnhof an der Aumühle in Würzburg, der sog. Aumühl-Ladehof, hat eine traurige Bedeutung für ganz Unterfranken: Von hier wurde ein großer Teil der aus Unterfranken deportierten Juden 1941/42 abtransportiert. Daran soll künftig der "DenkOrt Aumühle" auf dem historischen Aufgang zu den Gleisen erinnern.

Miniaturbild zu:Die Israelitische Lehrerbildungs-anstalt, Vortrag

Die Israelitische Lehrerbildungs-anstalt, Vortrag

Zur Würzburger Bildungslandschaft gehörte zwischen 1864 und 1938 auch die Israelitische Lehrerbildungsanstalt. Hier studierten junge Männer, um sich auf ihren Beruf als Lehrer in orthodoxen jüdischen Gemeinden vorzubereiten. Der Vortrag von Dr. Rotraud Ries am Di., 05.06.2018, 19 h in der VHS beleuchtet ihre Geschichte und Bedeutung.

Miniaturbild zu:Amichais Freundin und seine Romanfigur im Dialog. Lesung

Amichais Freundin und seine Romanfigur im Dialog. Lesung

Ihr Schicksal hätte nicht unterschiedlicher sein können: Ludwig Pfeuffer wanderte 1936 mit seiner Familie ins britische Mandatsgebiet Palästina aus. Seine Freundin der Kindheit, Ruth Hanover hingegen strandete alleine in Amsterdam, von wo sie im Sommer 1943 ins Vernichtungslager Sobibor deportiert und sofort ermordet wurde.

Miniaturbild zu:Christo in Würzburg? Einweihung der Stele an der Kaiserstraße

Christo in Würzburg? Einweihung der Stele an der Kaiserstraße

Nun ist es so weit - die Stele an der Kaiserstraße wird am 27. April 2018 um 10 Uhr eingeweiht. Momentan ist sie vor der Traumkulisse der Magnolien im Kaisergärtchen noch verpackt - auch ohne Christo. Sie erinnert an die jüdischen Geschäftsanlieger der Kaiserstraße, Kaufleute, Firmeninhaber, Rechtsanwälte und Ärzte.

Miniaturbild zu:Weg der Erinnerung - Drei neue Stelen und online-Angebot

Weg der Erinnerung - Drei neue Stelen und online-Angebot

Seit den ersten Überlegungen zum Erinnerungsweg in Würzburg hatte die Projektgruppe "Wir wollen uns erinnern" die historische Deportationsstrecke von 1942 in ihrer gesamten Länge im Blick. Nach dem Denkmal am Platz'schen Garten und dem großen Erinnerungsgang von 2011 sind nun drei weitere Stelen am Weg aufgstellt worden.

Miniaturbild zu: das ist ein Test

Wanderausstellung "Mitten unter uns." im Johanna-Stahl-Zentrum

Von 2013 und bis 2015 war die Ausstellung zu den “Landjuden in Unterfranken” an 28 Orten in allen Landkreisen und in der Stadt Würzburg zu sehen. Das Projekt und der Arbeitskreis „Landjudentum in Unterfranken“ haben sie unter Federführung des Johanna-Stahl-Zentrums entwickelt. Ab dem 4. September 2017 gastiert sie in Würzburg an ihrer 37. Station.

Miniaturbild zu:AG Jüdische Sammlungen - Tagung 2017 in Würzburg und Veitshöchheim

AG Jüdische Sammlungen - Tagung 2017 in Würzburg und Veitshöchheim

Die Arbeitsgemeinschaft trifft sich jährlich zum Austausch an unterschiedlichen Orten - hier 2012 in Essen. Dies ermöglicht den Teilnehmern, auch die jüdische Geschichte und Kultur der jeweiligen Region kennenzulernen. Im Jahr 2017 richten das Jüdische Kulturmuseum Veitshöchheim und das Johanna-Stahl-Zentrum die Tagung vom 5. bis 8. Sept. 2017 aus.

Miniaturbild zu:Sammlung von Michael Schneeberger wird bearbeitet

Sammlung von Michael Schneeberger wird bearbeitet

Im Oktober 2014 verstarb der jüdische Heimat- und Familienforscher Michael Schneeberger. Ihm hat die regionale Geschichts- und Erinnerungsarbeit sehr viel zu verdanken. Seine umfangreiche Sammlung liegt seitdem im Johanna-Stahl-Zentrum und kann nach der Bewilligung von Drittmitteln nun erschlossen werden.

Miniaturbild zu:Das Unsagbare beschreiben - Lesung zur 23. Stolpersteinverlegung

Das Unsagbare beschreiben - Lesung zur 23. Stolpersteinverlegung

75 Jahre nach den Deportationen der Juden aus Unterfranken geht es dem AK Stolpersteine und dem Johanna-Stahl-Zentrum darum, Stimmen der Betroffenen aus der Region zu Gehör zu bringen: 29. Juni 2017, 19:30 h, Posthallen.

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