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Willkommen

Das Johanna-Stahl-Zentrum dient als regionales Kompetenzzentrum für jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken. Sein Themengebiet sind 900 Jahre jüdische Geschichte in der Region. Aktuell befasst es sich besonders mit der Erinnerungskultur für die jüdischen NS-Opfer. Auch die Fachbibliothek des Zentrums zeichnet sich durch ihr Alleinstellungsmerkmal in der Region aus.

In Zeiten der Corona-Pandemie sind das Zentrum und die Ausstellung "Der Spurenfinder" geschlossen. Ausstellungen und Veranstaltungen werden bis auf Weiteres nicht stattfinden. Die Mitarbeiterinnen arbeiten zum Teil im Home-Office.

Per mail ist das Team des Zentrums jedoch jederzeit zu erreichen. Bitte verwenden Sie dafür die persönlichen mail-Adressen (s. Team), da wir von außen nicht auf das jsz-Postfach zugreifen können. Bei Bedarf rufen wir gerne zurück.

Die Eröffnung des "DenkOrts Deportationen 1941 - 1944" am 21. April 2020 ist abgesagt. 

Das Johanna-Stahl-Zentrum ist über Pessach (09.-16. April 2020) geschlossen.

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Aktuelles

Miniaturbild zu:Vier Jahrzehnte Forschung zur jüdischen Geschichte

Vier Jahrzehnte Forschung zur jüdischen Geschichte

Michael Schneeberger gehörte zu den Menschen in Unterfranken, die vor etwa 40 Jahren damit begannen, sich intensiv mit der Geschichte der jüdischen Bevölkerung in der Region zu beschäftigen. Zeitgleich mit ihm starteten auch andere Männer und Frauen ihre Forschungen. Eine Podiumsdiskussion am 13. Feb. 2020, 19:30 h, bringt Roland Flade, Karen Heußner, Cornelia Mence und Leonard Scherg ins Gespräch.

Miniaturbild zu:Der Spurenfinder - Ausstellung ab 05. November 2019

Der Spurenfinder - Ausstellung ab 05. November 2019

Er war eine schillernde Figur, die das Leben in seinen Extremen erfahren hat: intellektuell und doch in der Schule gescheitert, chronisch krank und ein zäher Kämpfer, ein Sinnsucher und sensibler Spurenfinder – und der letzte Jude von Kitzingen: Michael Schneeberger. Das Johanna-Stahl-Zentrum stellt diesen einmaligen jüdischen Heimatforscher inmitten seines Werkes vor.

Miniaturbild zu:Antisemitismusbeauftragter Spaenle besucht Johanna-Stahl-Zentrum

Antisemitismusbeauftragter Spaenle besucht Johanna-Stahl-Zentrum

Seinen Auftrag geht er mit Temperament, Sachkompetenz und Überzeugung an und stärkt jüdisches Leben, Erinnerungsarbeit und historische Spuren. Dafür reist Dr. Ludwig Spaenle auf den Spuren jüdischer Gemeinden durch Bayern. Jetzt war er in Würzburg und kam ins Johanna-Stahl-Zentrum.

Miniaturbild zu:Vergessen. Erinnern. Verstehen - Amichai-Gedächtnis-Lesung am 14. Nov.

Vergessen. Erinnern. Verstehen - Amichai-Gedächtnis-Lesung am 14. Nov.

Im Kontext des Erinnerns an die Reichspogromnacht veranstaltet das Johanna-Stahl-Zentrum zusammen mit LitPro Würzburg e.V. und der Vereinigung der Künstler Unterfrankens im Spitäle eine Lesung, bei der Rotraud Ries, Maja Andert und Amadé Esperer Gedichte von Jehuda Amichai und ein Interview mit Hanna Sokolov-Amichai zu Gehör bringen.

Miniaturbild zu:DenkOrt Deportationen - Neuer Standort und neuer Name

DenkOrt Deportationen - Neuer Standort und neuer Name

Würzburg hat eine traurige Bedeutung für ganz Unterfranken: Von hier wurde ein großer Teil der aus Unterfranken deportierten Juden 1941/42 abtransportiert. Daran soll künftig der "DenkOrt Deportationen" erinnern. Ursprünglich für den Deportationsbahnhof am Güterbahnhof Aumühle vorgesehen, wird dieser nun vor dem zweiten Deportationsbahnhof, dem Hauptbahnhof errichtet.

Miniaturbild zu:Die 'Hepp-Hepp'-Unruhen - Vortrag von Prof. Laux am 24.10.

Die "Hepp-Hepp"-Unruhen - Vortrag von Prof. Laux am 24.10.

In diesem Jahr jährt sich der erste Pogrom gegen Juden im 19. Jahrhundert zum 200. Mal. Unter dem Hetzruf „Hepp-Hepp“ wurden Häuser geplündert und ihre jüdischen Bewohner gewaltsam durch die Straßen und vor die Stadt getrieben. Das Ganze fand im Sommer 1819 in Würzburg statt und strahlte von dort auf andere Städte aus. Der Staat fühlte sich herausgefordert.

Miniaturbild zu:Vortrag zum jüdischen Handwerk, 24.09.2019

Vortrag zum jüdischen Handwerk, 24.09.2019

Dass die Juden der Vormoderne sich ganz überwiegend mit Handel und Geldgeschäften beschäftigten, ist nicht nur ein Klischee. Sie durften es nicht anders. Darüber gerät völlig aus dem Blick, dass es in kleiner Zahl auch jüdische Handwerker gab - im 19. Jahrhundert unter neuen Bedingungen. Maja Andert wird anhand von Beispielen diese Entwicklung bis ins 20. Jahrhundert vorstellen.

Miniaturbild zu:Europäischer Tag der jüdischen Kultur - Führungen in Kitzingen und Rödelsee

Europäischer Tag der jüdischen Kultur - Führungen in Kitzingen und Rödelsee

„Innovation“ lautet das Thema des diesjährigen Kulturtages. Er findet wie immer am ersten Sonntag im September, also am 01.09.2019 statt. Das Johanna-Stahl-Zentrum für jüdische Geschichte und der Förderverein Ehemalige Synagoge Kitzingen laden dazu nach Kitzingen und Rödelsee ein.

Miniaturbild zu:Was übrig blieb. Jüdische Dinge als Spuren der Vergangenheit

Was übrig blieb. Jüdische Dinge als Spuren der Vergangenheit

Nach der Vorstellung der Erinnerungskultur in Unterfranken im vergangenen Monat stellt Prof. Dr. Benigna Schönhagen am 21. Mai 2019 um 19:30 Uhr eine weitere bemerkenswerte Facette von Erinnerungskultur in einem Vortrag vor: auf Zeit zurückgekehrte Objekte aus der Gemeinde Augsburg-Kriegshaber. 

Miniaturbild zu:Gedenken und Erinnern an den Holocaust in Unterfranken, Vortrag

Gedenken und Erinnern an den Holocaust in Unterfranken, Vortrag

Mit biographischer Erinnerungskultur hat das Johanna-Stahl-Zentrum sein Programm in diesem Jahr begonnen. In einem Vortrag von Dr. Rotraud Ries am 10.04.2019, 19:30 Uhr soll es nun um einen Überblick über die Erinnerungskultur in der Region seit 1945 gehen.

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