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Willkommen

Mehr als dreißig Jahre nach seiner Gründung präsentiert sich das Zentrum für jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken mit vielseitigen Aktivitäten. Das ehemalige Dokumentationszentrum trägt seit 2011 den Namen der Journalistin Dr. Johanna Stahl.

Wir möchten Sie informieren über die Veranstaltungen, Angebote und Sammlungsbestände des Zentrums und laden Sie herzlich dorthin ein. Vielleicht möchten Sie auch Ihre Erinnerungen mit uns teilen oder uns Fotos und Dokumente aus der gemeinsamen Geschichte von Christen und Juden unserer Region überlassen?

Das Zentrum hat derzeit montags bis freitags von 9 bis 13 Uhr geöffnet. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

DenkOrt Aumühle - Neue Homepage zum Gedenkprojekt für Unterfranken

Der ehemalige kleine Güterbahnhof an der Aumühle in Würzburg, der sog. Aumühl-Ladehof, hat eine traurige Bedeutung für ganz Unterfranken: Von hier wurde ein großer Teil der aus Unterfranken deportierten Juden 1941/42 abtransportiert. Daran soll künftig der "DenkOrt Aumühle" erinnern.

Bereits seit 2015 ist eine Vorbereitungsgruppe um Dr. Josef Schuster als Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde und den Würzburger Oberbürgermeister Christian Schuchardt mit dem Projekt befasst. Die operative Arbeit liegt in den Händen der Projektgruppe "Wir wollen uns erinnern". Sie hat Anfang 2018 den Verein "DenkOrt Aumühle e.V." gegründet, der die Trägerschaft für das Projekt übernimmt.

Das Johanna-Stahl-Zentrum ist an der Arbeit des Vereins beteiligt und begleitet das Projekt. Vor allem sorgt es jedoch für die historischen Hintergrundinformationen und für die Öffentlichkeitsarbeit. Für beides haben Schüler einer IT-Klasse der Klara-Oppenheimer-Schule mit ihrem sehr engagierten Lehrer zusammen mit dem JSZ eine neue Homepage entwickelt. Sie informiert unter www.denkort-aumuehle.deexterner Link ab sofort anstelle dieser Seite über das Projekt DenkOrt Aumühle. Zudem bietet sie unter "Orte & Menschen" Informationen zu den Kommunen, aus denen die Menschen deportiert wurden, sowie biographische Angaben zu allen 2.069 aus Unterfranken Deportierten.

Doch auch die Gedenkaktivitäten auf dem "Weg der Erinnerung", der historischen Deportationsstrecke,  lassen sich auf dieser Seite ansehen. Dazu gehört eine WebApp mit Informationen zum historischen Deportationsgeschehen. Und schließlich werden weitere Erinnerungsorte in Unterfranken kurz vorgestellt, darunter die Stele an der Kaiserstraße in Würzburg, Sie erinnert an alle Betriebe in jüdischem Besitz an dieser Straße, Geschäfte, Firmen, Kanzleien und Arztpraxen. Sie waren ein wichtiger Teil der Wirtschaft dieser Stadt - und mussten bis 1938 ausnahmslos geschlossen oder verkauft werden. Informationen zu allen Betrieben und ihren Besitzern und Besitzerinnen bietet eine weitere WebApp. Beide WebAppsexterner Link sind im Johanna-Stahl-Zentrum entwickelt und erarbeitet worden.


Kontakt

Projektgruppe „Wir wollen uns erinnern“ - Verein DenkOrt Aumühle e.V.
Benita Stolz, 1. Vorsitzende
Unterdürrbacher Str. 346
Tel. 0931-96481, stolz@denkort-aumuehle.de

Johanna-Stahl-Zentrum für jüdische Geschichte
Dr. Rotraud Ries, Inhaltliche Beratung und Begleitung
Valentin-Becker-Str. 11
97072 Würzburg
Tel. 0931-18275, ries@denkort-aumuehle.de