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Willkommen

Das Johanna-Stahl-Zentrum ist der regionale Ansprechpartner für jüdische Geschichte in Unterfranken. Es dokumentiert die Geschichte der jüdischen Bevölkerung und bietet Veranstaltungen an. Das Zentrum verfügt über eine Fachbibliothek und über Sammlungsbestände. Wichtige Hinweise für Ihre Recherchen sowie Informationen zu grundlegenden Themen erhalten Sie auf dieser Seite.

Das Johanna-Stahl-Zentrum kann mit Anmeldung und mit FFP2-Maske besucht werden. Voraussetzung ist, dass Sie eine dritte Impfung haben oder mit 2G aktuell getestet sind (2G plus). Bitte bringen Sie Ihre Nachweise mit.

DenkOrt Deportationen 1941-1944 eröffnet

Mit einem "Eigentlich sollte ..." beginnt im Jahr 2020 so manche Beschreibung einer Veranstaltung. Nicht anders im Fall der für April geplanten Eröffnung der unterfränkischen Gedenkstätte "DenkOrt Deportationen 1941 - 1944" vor dem Hauptbahnhof in Würzburg. Sie musste verschoben werden, ...

... konnte dann aber am 17. Juni 2020 tatsächlich stattfinden. Natürlich unter den zu der Zeit gültigen Bedingungen nur mit einem sehr begrenzten Teilnehmerkreis. Noch nicht einmal die Bürgermeister der beteiligten Kommunen konnten eingeladen werden.

Es waren vor allem die an der Errichtung des Denkmals Beteiligten aus Würzburg und Umgebung anwesend, dazu natürlich Prominenz aus Politik und Kirchen sowie Vertreter der Würzburger Erinnerungskultur. Auch der bayerische Antisemitismusbeauftragte konnte dabei sein und sprechen. Eine größere Verantaltung mit Vertretern aus den Kommunen ist für 2021 geplant, wenn die Corona-bedingten Einschränkungen hoffentlich wieder aufgehoben werden können.

Ein Pluspunkt der kleinen Veranstaltung war jedoch, dass sie durch den Bayerischen Rundfunk in einem Live-Stream übertragen wurde. Dieser steht ein Jahr lang in der Mediathek des BRexterner Link zur Verfügung.

Eine umfangreiche Dokumentation des DenkOrts und der Eröffnungexterner Link finden Sie auf der zugehörigen Webseite. Ebenso das historische Informationsangebot des Johanna-Stahl-Zentrums zum DenkOrt unter dem Titel Orte & Menschenexterner Link. Dort werden die etwa 140 jüdischen Gemeinden und Wohnorte sowie die Biographien der 2 069 Menschen vorgestellt, die direkt aus Unterfranken deportiert wurden.