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Willkommen

Das Johanna-Stahl-Zentrum ist das regionale Kompetenzzentrum für jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken. 900 Jahre jüdische Geschichte in der Region stehen im Mittelpunkt seiner Aktivitäten. Aktuell befasst es sich besonders mit der Erinnerungskultur für die jüdischen NS-Opfer. Auch die Fachbibliothek des Zentrums zeichnet sich aus durch ihr Alleinstellungsmerkmal in der Region.

Wir möchten Sie informieren über die Veranstaltungen, Angebote und Sammlungsbestände des Zentrums und laden Sie herzlich dorthin ein. Vielleicht möchten Sie auch Ihre Erinnerungen mit uns teilen oder uns Fotos und Dokumente aus der gemeinsamen Geschichte von Christen und Juden unserer Region überlassen?

Das Johanna-Stahl-Zentrum ist bis auf Weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. Das Büro ist jedoch von Mo. - Do. von 9 -14 Uhr, am Fr. von 9 - 13 Uhr besetzt. Kontaktieren Sie uns gerne per mail, wir rufen ggf. zurück. Verwenden Sie dafür bitte die individuellen mail-Adressen (Link)

Geschichte jüdischer Gemeinden und Wohnorte

Der „DenkOrt Deportationen 1941 - 1944“ am Würzburger Hauptbahnhof erinnert seit Juni 2020 an die zerstörten jüdischen Gemeinden und an die Menschen, die direkt aus Unterfranken deportiert wurden. Das Team des JSZ hat nun Artikel zu den jüdischen Gemeinden und weiteren Wohnorten online gestellt, die mit einem Gepäckstück am DenkOrt vertreten sind.

Die 58 Artikel zeichnen die Entwicklung der jüdischen Gemeinden und ihrer Bevölkerung seit dem Jahr 1933 in Kürze nach. Sie zeigen, dass die Gemeinden meist schon seit Jahrhunderten bestanden, und stellen darüber hinaus die unterschiedlichen Schicksale ihrer jüdischen Bewohner oder Bewohnerinnen seit 1933 dar. An viele der Artikel schließt sich eine Liste mit den Namen der Shoa-Opfer an, die 1933 in den jeweiligen Orten lebten. Die übrigen werden folgen. Hier sind auch Menschen aufgeführt, die von außerhalb deportiert wurden, sowie jene, die individuell von den Nationalsozialisten verfolgt und ermordet wurden oder aufgrund des steigenden Verfolgungsdrucks Suizid begingen. Nicht berücksichtig sind die Menschen, die vor 1933 den Ort freiwillig verließen.

Siehe die Liste der Orte mit den Links zu den Artikeln auf der Seite zum DenkOrt.externer Link

Foto: © JSZ, Foto: Rotraud Ries, 2020