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Willkommen

Das Johanna-Stahl-Zentrum ist der regionale Ansprechpartner für jüdische Geschichte in Unterfranken. Es dokumentiert die Geschichte der jüdischen Bevölkerung und bietet Veranstaltungen an. Das Zentrum verfügt über eine Fachbibliothek und über Sammlungsbestände. Wichtige Hinweise für Ihre Recherchen sowie Informationen zu grundlegenden Themen erhalten Sie auf dieser Seite.

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Die Mohr'sche Malzfabrik - Vortrag am 14. Juli 2021

In der diesjährigen Lesewoche "Würzburg liest" geht es um den jüdischen Arzt und Autor Max Mohr. Sein Großvater war mit einer Malzfabrik Ende des 19. Jahrhunderts zu Wohlstand gekommen, sein Vater erbte sie und verkaufte seinen Anteil. Den weiteren Geschicken dieser Firma widmet sich Dr. Hans-Peter Baum in seinem Vortrag.

Er reicht von den Brüdern Mohr aus Höchberg über den Aufbau der Malzfabrik durch Marx Mohr ab 1860 und ihren Ausbau durch dessen Bruder Moritz. Der holte seinen Schwiegersohn Lazarus Adler als Kompagnion ins Geschäft und vererbte seinen Anteil an seinen Sohn Leon. Als Vater des späteren Arztes und Schriftstellers Max verkaufte dieser seinen Anteil an der Fabrik bereits 1898.

Seitdem wurde die Fabrik, die weiterhin den Namen ihres Gründers trug, von der verwandten Familie Adler geführt und stetig weiter ausgebaut. Bis 1934, als Willy Adler bereits zur „Arisierung“ des Betriebes genötigt wurde. Die „Arisierung“ steht aufgrund der guten Überlieferung im Mittelpunkt der Darstellung. Zum Schluss soll es jedoch auch noch einmal um die Familie Mohr gehen und um das Haus an der Rottendorfer Straße 1, in dem Max Mohr seine Jugend verbrachte.

"Die Mohr’sche Malzfabrik – Die Geschicke des Familienbetriebs bis zur „Arisierung“".

Vortrag von Dr. Hans-Peter Baum. Eine Veranstaltung in Kooperation mit "Würzburg liest e.V."

14. Juli 2021, 19 Uhr, Behr-Halle (ehemals Efeu-Hof) im Würzburger Rathaus

Eintritt frei, Einhaltung der jeweils geltenden Hygieneregln und Anmeldung erforderlich unter jsz@bezirk-unterfranken.de