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Willkommen

Das Johanna-Stahl-Zentrum ist der regionale Ansprechpartner für jüdische Geschichte in Unterfranken. Es dokumentiert die Geschichte der jüdischen Bevölkerung und bietet Veranstaltungen an. Das Zentrum verfügt über eine Fachbibliothek und über Sammlungsbestände. Wichtige Hinweise für Ihre Recherchen sowie Informationen zu grundlegenden Themen erhalten Sie auf dieser Seite.

Das Johanna-Stahl-Zentrum kann mit Anmeldung und mit FFP2-Maske besucht werden. Voraussetzung ist, dass Sie eine dritte Impfung haben oder mit 2G aktuell getestet sind (2G plus). Bitte bringen Sie Ihre Nachweise mit.

Jerusalem am Rhein? Vortrag von Prof. Dr. Lucia Raspe

Seit wann leben Juden in Deutschland? Diese Frage beschäftigt die Menschen in diesem Land nicht erst seit dem Festjahr 2021. Schon im Mittelalter gab es dazu eine lebhafte Diskussion unter Juden und Nichtjuden. Die neue Direktorin des Salomon Ludwig-Steinheim Instituts in Essen stellt sie am 07. Okt. 2021, 19 h im David-Schuster-Saal vor.

In den alten Städten an Rhein und Donau waren sich Juden und Nichtjuden häufig darüber einig, dass ihre Geschichte bis in die Römerzeit zurückreichte. Was das allerdings bedeutete, wurde von den beiden Seiten ganz unterschiedlich bewertet. Der Vortrag wird anhand von Beispielen zeigen, wie die Vorstellung, die man sich von der gemeinsamen Geschichte machte, im alltäglichen Austausch zwischen christlichen und jüdischen Nachbarn verhandelt wurde; er führt damit zugleich zu den zentralen Themen der interreligiösen Auseinandersetzung.

Jerusalem am Rhein? Juden, Christen und die Anfänge jüdischen Lebens in Deutschland

07.10.2021, 19 Uhr, David-Schuster-Saal in Shalom Europa, Würzburg

Bitte melden Sie sich an unter jsz@bezirk-unterfranken.de oder 0931-18275. Es gelten die 3G-Regeln, sie werden am Eingang überprüft.

Abb.: Darstellung von Worms durch Chaim ben Jizchak Segal aus Sluzk in der Synagoge in Mohilev, 18. Jh., Zeichnung von El Lissitzky, um 1916, in: Milgroim 3 (1923).