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Aktuelle Pressestimmen zum JSZ

Der Pressespiegel bietet einen chronologischen Überblick über die aktuelle Berichterstattung zum Johanna-Stahl-Zentrum. Die zahlreichen Berichte zum DenkOrt Aumühle bzw. DenkOrt Deportationen, an denen das Zentrum beteiligt ist, finden sich auf der Webseite zum DenkOrt unter Medienechoexterner Link. Beiträge aus den Vorjahren sind über das Pressearchiv zugänglich.

Main-Post, 24.04.2021

WÜRZBURG Juden in Unterfranken: Neue Bücher vervollständigen Gedenkband

Am 25. April endet ein beinahe 20-jähriges Projekt: Dann werden im jüdischen Würzburger Gemeindezentrum "Shalom Europa" die letzten beiden Bücher des bayerischen Synagogen-Gedenkbandes "Mehr als Steine" präsentiert. Die dann insgesamt fünf Bücher in drei Bänden dokumentieren nicht nur alle Synagogen, die in den 1930er Jahren in Bayern genutzt wurden. "Unser Ziel war immer auch zu zeigen, wie sich das Verhältnis zwischen Nichtjuden und Juden entwickelt hat", erläutert Mitherausgeber Wolfgang Kraus, evangelischer Theologie-Professor an der Uni des Saarlandes. [Mit einem Beitrag von Frau Dr. Rotraud Ries zum Landjudentum]
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Jüdisches Leben in Bayern 33, Nr. 144, S. 8, 26.03.2021

Benno Reicher, Slichot-Gebetbuch

Die Familie von Fanny Heymann in Amsterdam soll ein altes Slichot-Gebetbuch erhalten, das sich zur Zeit noch im Würzburger Staatsarchiv befindet, aber ursprünglich wohl ihrem Urgroßvater Isaak Saalheimer in Goßmannsdorf am Main, heute ein Stadtteil von Ochsenfurt, gehörte. Einige Zeit war das alte Buch ein Exponat in einer früheren Ausstellung im Johanna-Stahl-Zentrum. Aufgeschlagen zeigt es auf der linken Seite den hebräischen Titel „SlichotGebete“ und den Hinweis auf den Druck „Fürth 1813“. Auf der rechten Seite gibt ein Stempel den entscheidenden Hinweis auf den früheren Besitzer. Deutlich lesen kann man: „I. Saalheimer, Februar 1900, Goßmannsdorf“. 
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Main-Post, 23.03.2021

WÜRZBURG Buch zur Erinnerungskultur der Stadt

Am 16. März wurde das neu erschienene Buch über die Erinnerungskultur der Stadt Würzburg präsentiert. Im Buch kommen lokale Akteure zu Wort und berichten über die Projekte der letzten Jahre. Der Leser erhält zum Beispiel Einblicke in das Entstehen des Theaterstücks „Magnolienzeit“ am Mainfrankentheater, welches die Besucher in den Jahren 2018 und 2019 sehr emotional mit den Geschehnissen des 2. Weltkrieges und des 16. März 1945 konfrontierte.
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Main-Post, 05.02.2021

Würzburg beteiligt sich am Themenjahr

Auch zu Corona-Zeiten wird die Erinnerungskultur in Würzburg weiter gepflegt: Im Kulturausschuss wurden jetzt die geplanten Beiträge zum Jubiläum "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" vorgestellt [...] Organisiert werden die verschiedenen Beiträge vom Johanna-Stahl-Zentrum für jüdische Geschichte, finanziell und personell unterstützt vom Kulturreferat der Stadt. Geplant ist unter anderem eine Online-Präsentation über ausgewählte jüdischen Familien in Franken zwischen dem 18. und 20. Jahrhundert. Außerdem wird es eine Ausstellung mit Installationen des Berliner Künstlers Jens Reuleke mit dem Titel "Nachhall" geben: "Es geht dabei in Formen, Figuren und Farben um den mittelalterlichen jüdischen Friedhof, der unter dem Juliusspital liegt", erläuterte Rotraud Ries, die Leiterin des Johanna-Stahl-Zentrums. Im September erscheint außerdem eine von Amadé Esperer verfasste Biografie des jüdischen Lyrikers Jehuda Amichai, der 1924 in Würzburg geboren wurde.
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Main-Post, 07.01.2021

LAUDENBACH Judenfriedhof Laudenbach: Grabsteine sind nicht mehr zu retten

Im jüdischen Friedhof auf dem Schlossberg oberhalb von Laudenbach sind die Grabsteine dem Verfall preisgegeben. Der rote Buntsandstein kann dieses in Stein gehauene Archiv nicht konservieren. Daher fotografiert derzeit eine Gruppe von Interessierten alle Grabsteine – mehr als 2300 sind es. [...] In dem auf zwei Jahre angelegten ehrenamtlichen Projekt arbeiten Personen des Förderkreises ehemalige Synagoge Laudenbach e.V. und eine Gruppe von Fotograf*innen mit. Neben Susanne Klemm vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege stehen mit Dr. Rotraud Ries vom Johanna-Stahl-Zentrum in Würzburg sowie Prof. Dr. Talabardon und Dr. Rebekka Denz von der Professur für Judaistik in Bamberg vier erfahrene Fachfrauen zur Verfügung, die das Projekt begleiten und unterstützen. Die Bilder und Dokumentationen werden in Datenbanken aufgenommen und später der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. 
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