zur Hauptnavigation springenzum Inhalt springen

Aktuelle Pressestimmen zum JSZ

Der Pressespiegel bietet einen chronologischen Überblick über die aktuelle Berichterstattung zum Johanna-Stahl-Zentrum. Die zahlreichen Berichte zum DenkOrt Deportationen, an dem das Zentrum beteiligt ist, finden sich auf der Webseite zur Gedenkstätte unter Medienechoexterner Link. Beiträge aus den Vorjahren sind über das Pressearchiv zugänglich.

Bayerische Staatszeitung Nr. 22, 03.06.2022

WÜRZBURG Mit Einfühlungsvermögen und Spürsinn

Biografien sind für Autor*innen eine Kärnerarbeit - aber für die Lesenden meist ein Gewinn. Handwerklich solide Lebensbeschreibungen verlangen vom Verfassenden nämlich Kompetenz und Einfühlungsvermögen und oft journalistischen Spürsinn. Der junge Historiker aus Hof in Oberfranken hat mit viel Sachverstand, mit bemerkenswerter Akribie und mit großer Sensibilität das kurze Leben der Namensgeberin des Johanna-Stahl-Zentrums für jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken beschrieben. 

Main-Post, 02.06.2022

UNSLEBEN Zurück zu den Wurzeln in Unsleben

Prominenten Besuch hatten die Gemeinde und das Wasserschloss Unsleben: Die Kinder von Gabriel Bach - Michael und Orli Bach - kehrten zu einem Kurzbesuch in den Geburtsort dessen Vaters beziehungsweise ihres Großvaters zurück. Gabriel Bach war stellvertretender Ankläger im Adolf-Eichmann-Prozess, der 1961 in Jerusalem stattfand.
Zu der Gruppe gehörten weitere Nachfahren, die eigens aus Israel und den USA angereist waren. Im Gepäck hatten die Gäste drei Seminarhefte, die Heinrich Zeilberger, einer der Vorfahren, im Jahre 1904 bei seiner Ausbildung am Königlichen Schullehrerseminar in Würzburg angelegt hatte.
zum Online-Artikelexterner Link

Stadt Würzburg, Pressemeldung

WÜRZBURG Dr. Rotraud Ries verlässt Johanna-Stahl-Zentrum

Wer etwas über die jüdische Geschichte in Unterfranken wissen möchte, kommt am „Johanna-Stahl-Zentrum“, einer Kooperation der Israelitischen Kultusgemeinde, des Bezirks Unterfranken und der Stadt Würzburg nicht vorbei. 
In den Räumen des Archivs befindet sich nicht nur eine systematisch aufgestellte Fachbibliothek zur jüdischen Geschichte und ein Archiv, in dem Quellen, Sammlungen und Deposita aus dem jüdischen Unterfranken aufbewahrt werden. Viele Angebote und Informationen der jüdischen Geschichte sind auch online verfügbar. 
zur Pressemitteilungexterner Link
Auch in der Main-Post vom 24.04.2022externer Link erschienen.

Der Kessener, 02/2022

WÜRZBURG Die es ganz genau wissen will. Rotraud Ries verabschiedet sich als Leiterin des Johanna-Stahl-Zentrums.

Ohne sie hätte die Einrichtung wahrscheinlich immer noch den prosaischen Namen "Dokumentationszentrum". "Doch mit diesem Begriff war ich nie glücklich", sagt Rotraud Ries. 2011, und damit zwei Jahre nach ihrem Antritt als Einrichtungsleiterin, sorgte die promovierte Historikerin für eine Namensänderung. Seither heißt die ins "Shalom Europa" integrierte Institution "Johanna-Stahl-Zentrum für jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken".
zur aktuellen Ausgabe (noch nicht eingestellt)externer Link

Jüdische Allgemeine, 02.05.2022

WÜRZBURG "Sie hat sich erhebliche Verdienste erworben". Josef Schuster zur Verabschiedung von Rotraud Ries, der Leiterin des Johanna-Stahl-Zentrums, in den Ruhestand

Herr Schuster, am 26. April haben Sie Rotraud Ries in den Ruhestand verabschiedet, die seit 2009 das heutige »Johanna-Stahl-Zentrum für jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken« geleitet hat. Wann haben Sie sie kennengelernt?
Ich habe Frau Ries 2009 das erste Mal bei dem Auswahlverfahren für die Besetzung des damaligen »Dokumentationszentrums für jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken« kennengelernt. Wir haben uns bei der Auswahl der Bewerberin nicht getäuscht, denn was wir erhofft haben, ist wahr geworden.
zum online-Artikelexterner Link

Main-Post, 28.04.2022

WÜRZBURG Historikerin Rotraud Ries über Erinnerungskultur: "Wichtig ist, jede Generation neu anzusprechen"

Abschied: Rotraud Ries verlässt das Johanna-Stahl-Zentrum in Würzburg, dessen Leiterin sie 13 Jahre lang war. Ein Gespräch über Erinnerungskultur und radikale Strömungen

Die Leiterin des Johanna-Stahl-Zentrums für jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken, Dr. Rotraud Ries, verlässt nach 13 Jahren ihre Wirkungsstätte. Im Gespräch mit dieser Redaktion berichtet sie von ihren Erfahrungen mit der Erinnerungskultur, Zeitzeugengesprächen und wie man durch mitmenschliche Qualitäten Rassismus und Antisemitismus bekämpft.
zum online-Artikelexterner Link

Main-Post, 24.03.2022

WÜRZBURG / EIN CHAROD Samtener Toravorhang in Israel ausgestellt

Vermutlich zur Geburt ihres zehnten Kindes vor rund 140 Jahren spendete die Hopfenhändler-Familie Rosenblatt der Würzburger Hauptsynagoge einen kostbaren Toravorhang. In den Wirren der Nachkriegszeit verschwunden, übergaben Amerikaner die 2,80 mal 2,37 Meter große Parochet in den 1950er Jahren dem Museum der israelischen Gemeinde Ein Charod. Und nun wird der Vorhang in dem Kibbuz von diesem Freitag (25. März) an ausgestellt.
zum online-Artikelexterner Link

Main-Post, 09.03.2022

WÜRZBURG Würzburger Historikerin zu NS-belasteten Straßennamen: "Jeder Mensch hat Handlungsoptionen"

Die Würzburger Historikerin Rotraud Ries erklärt, warum die Debatte über Straßennamen nötig ist und was in der Zukunft bei der Benennung von Straßen beachtet werden sollte.

Vor knapp eineinhalb Jahren hatte eine Kommission aus Expertinnen und Experten ihren Bericht über Würzburger Straßennamenspaten vorgelegt, denen eine Verstrickung ins System des Nationalsozialismus vorgeworfen wird (wir berichteten). An diesem Donnerstag wird der Stadtrat darüber entscheiden, welche Straßen in Würzburg umbenannt werden sollen. Im Gespräch sagt die Würzburger Historikerin Rotraud Ries, warum sich die Stadtgesellschaft dem Thema Straßennamen stellen muss und warum Umbenennungen sinnvoll sein können.
zum online-Artikelexterner Link