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Aktuelle Pressestimmen zum JSZ

Der Pressespiegel bietet einen chronologischen Überblick über die aktuelle Berichterstattung zum Johanna-Stahl-Zentrum. Die zahlreichen Berichte zum DenkOrt Deportationen, an dem das Zentrum beteiligt ist, finden sich auf der Webseite zur Gedenkstätte unter Medienechoexterner Link. Beiträge aus den Vorjahren sind über das Pressearchiv zugänglich.

Bistum Würzburg. Christsein unter Menschen, 23.09.2022

Kirchenradio am Sonntag: Worauf sich der Weihbischof im Ruhestand freut

Würzburg/Aschaffenburg/Schweinfurt/Miltenberg (POW) Der bevorstehende Ruhestand von Weihbischof Ulrich Boom ist Thema bei den Sendungen der Hörfunkredaktion des Bistums Würzburg am Sonntag, 25. September. [...]  Dr. Riccardo Altieri ist der neue Leiter des Johanna-Stahl-Zentrums in Würzburg. Der 35-jährige Historiker möchte das „Zentrum für jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken“ gern noch bekannter machen. Ein weiterer Bericht stellt die Namensgeberin vor. [...] zum online-Artikelexterner Link


Jüdisches Leben in Bayern, 22.09.2022

Führungswechsel im JSZ 

Der Nachfolger von Dr. Rotraud Ries als Leiter des Johanna-Stahl-Zentrums für jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken (JSZ) ist seit dem 1. Juli der Historiker Riccardo Altieri. Der promovierte Geschichtswissenschaftler kennt das Zentrum bereits von seiner früheren Tätigkeiten. [...} Wichtig ist dem neuen JSZ-Leiter, das jüdische Leben in den Mittelpunkt seiner Arbeit zu stellen. Bereits in diesem Früjahr veröffentlichte er in der Publikationsreihe "Jüdische Miniaturen" ein kleines Buch über Johanna Stahl. Der interessierte Leser findet auch eine Besprechung in diesem Heft. In seiner zukünftigen Arbeit geht es Dr. Altieri primär um Lebensbeschreibungen über Juden aus ganz Unterfranken aus allen Epochen. [...]

Jüdische Allgemeine, 15.09.2022

Ein Koffer zum Erinnern

[...] Im südlich von Würzburg gelegenen Geroldshausen wurde ein Koffer der Öffentlichkeit übergeben, der zum 2020 erstmals vor dem Würzburger Hauptbahnhof eröffneten, dezentralen Denkmal "DenkOrt Deportationen 1941–1944" gehört.[...]
Josef Schuster in seiner Rede: "Denn die jüdische Gemeinde hat Nachbarn und Freunde, auf die sie sich verlassen kann. Menschen, die bereit sind, sich ihrer Geschichte zu stellen und Verantwortung zu übernehmen." Damit meinte der Zentralratspräsident wohl auch das im Würzburger jüdischen Gemeindezentrum "Shalom Europa" angesiedelte "Johanna-Stahl-Zentrum für jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken". Dessen neuer Leiter, der Historiker Riccardo Altieri, trug später auch die Biografien der Schoa-Opfer mit einem Bezug zu Geroldshausen vor.
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Main-Post, 22.08.2022

Lohr - Festigen, Reinigen, Substanz erhalten

[...] Zunächst wurde der Tora-Schrein mit Wasser und flüssiger Schmierseife gereinigt, danach gefestigt. Gefestigt heißt unter anderem, mit Wärme behandelt, dass Farben wieder Bindung bekommen. Am Ende wurde noch eine ganz dünne Wachsschicht aufgetragen, damit die Sprödigkeit zurückgeht. Nach der Festigung und Reinigung ist es Restaurator Edgar Hartmann jetzt möglich, mit Pauspapier die Malereien oder Gravuren außen durchzudrücken und mit einem Bleistift sichtbar zu machen. [...] Zwei Tage arbeitete Edgar Hartmann vor. Das neu angefertigte Teil nimmt er mit nach Hause und bringt dort die Gravierungen auf. Bis der Schrein ausgestellt wird, kann es seiner Ansicht nach noch ein paar Monate dauern. Museumsleiterin Barbara Grimm zeigt im ersten Stock den Platz für den Schrein. Er passt dort perfekt in eine Nische. 
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mainrhoen24.de, 20.08.2022

"Jeder Grabstein ist ein Denkmal" - Sommer-Tour des Bezirkstagspräsidenten: Jüdisches Leben in Maßbach

[...] Der jüdische Friedhof markierte die erste Station der Sommer-Tour. Eine kurze Steintreppe führt zu einem verwitterten Tor. Efeu schlängelt sich um die Pfosten. Es ist wie ein Portal in eine andere Welt. Umgeben von dichtem Unterholz und knorrigen Bäumen erhebt sich ein steiler Hügel mit vielen, zum Teil von der Witterung angefressenen Grabsteinen. Auf vielen Gräbern liegen Steine – ein uralter Brauch, der auf die Zeit nach der Ägyptischen Gefangenschaft zurückgeht. Dadurch wurden die Verstorbenen in der Wüste vor Aasfressern geschützt.  In jedem Grab liegt nur eine Person: "es soll ein Haus für die Ewigkeit sein – und jeder Grabstein ist ein Denkmal", so Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel.
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BR24 - Frankenschau, 19.08.2022

Toraschrein – Ein besonderes Fundstück in Lohr am Main

Im Dachstuhl einer ehemaligen jüdischen Synagoge in Lohr am Main wurde ein Toraschrein gefunden. Er trägt ein unverwechselbares Ornament, welches Restauratoren vor Rätsel stellt: einen Davidstern zusammen mit einem vermeintlichen Hakenkreuz. [...]
Für Riccardo Altieri, Experte für jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken, grenzt der Fund des Toraschreins an ein kleines Wunder, denn er ist ja aus Holz. "Das heißt man müsste annehmen, dass er eigentlich schon längst irgendwo verbrannt worden oder zerstört worden wäre in den Pogromen von 1938", sagt er.
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Main-Echo, 19.08.2022

Restauration: Thora-Schrein aus Lohrer Synagoge wird ab 2023 im Spessartmuseum gezeigt

Ein Dach­bo­den­fund in der ehe­ma­li­gen Sy­na­go­ge in der Loh­rer Fi­scher­gas­se sorg­te im ver­gan­ge­nen Jahr für Span­nung. Ein an die Wand ge­na­gel­tes Wohn­zim­mer­buf­fet er­wies sich nach ge­naue­rer Un­ter­su­chung als Tor­so des al­ten Loh­rer Tho­ra-Sch­r­eins. [...]
Insbesondere das Hakenkreuz, das gemeinsam mit dem Davidstern dessen Seite ziert, sorgte hier immer wieder für Irritationen. Dies bestätigte auch Riccardo Altieri, Leiter des Würzburger Johanna-Stahl-Zentrums. Er sagt, selbst vor 1930 sei das Hakenkreuz oder die "Swastika" längst als antisemitisches Symbol bekannt gewesen. In Zusammenhang mit einem Davidstern auf einem Thora-Schrein sei so etwas noch nicht bekannt.
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Main-Post, 08.08.2022

In Maßbach: Jüdische Geschichte wird lebendig

Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel besuchte im Rahmen seiner Sommertour durch Unterfranken jüdische Stätten in Maßbach. Gästeführer Klaus Bub hat maßgeblich die Geschichte der Juden von Maßbach rekonstruiert.
[...] Auf dem Weg zum Museum demonstriert Riccardo Altieri, Leiter des Johanna-Stahl-Zentrums Würzburg, die Funktionsweise des Audiowalk. Zehn Haltepunkte sind dazu in Maßbach angebracht. An jedem kann die dazugehörige Bandaufnahme mit einem speziellen Abspielgerät oder über eine App auf dem Handy aufgerufen werden. In den zehn Episoden schildert eine fiktive jüdische Einwohnerin den Alltag in der Marktgemeinde vor dem Machtantritt der NSDAP. Behilflich waren dabei Schauspieler des Theaters, sodass die Gesamtaufnahme von etwa 90 Minuten zu einem professionell gestalteten Hörspiel geworden ist.
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zum Audiowalk des Theaters Schloss Maßbachexterner Link

Bezirk Unterfranken, 04.08.2022

"Jeder Grabstein ist ein Denkmal". Sommertour des Bezirkstagspräsidenten: Jüdisches Leben in Maßbach

"Schon vor rund 600 Jahren lebten in Maßbach Jüdinnen und Juden. Das zeigt sich noch heute an vielen Stellen im Ort – sie prägen die Kultur bis heute nachhaltig". Mit diesen Worten begrüßte Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel im Rahmen seiner Sommer-Tour am Donnerstag (4. August) die Runde der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. [...]
"Alle Grabsteine [der jüdischen Friedhöfe in Bayern] sollen fotografiert, die Inschriften übersetzt und dann in einer Datenbank erfasst werden", so Bezirksheimatpfleger Prof. Dr. Klaus Reder. Dabei sei es wichtig, dass es eine landesweit einheitliche Software gibt – und keine Insellösungen, so Reder weiter. Am besten so schnell wie möglich. „Gerade in Zeiten des Klimawandels ist es wichtig, dass wir die Mazewot so zeitnah wie möglich erfassen“, betonte Dr. Riccardo Altieri, der seit kurzem der Leiter des Johanna-Stahl-Zentrums in Würzburg ist. Die extremen Witterungsbedingungen setzten gerade den Grabsteinen aus Sandstein extrem zu, erklärte Altieri.
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Bayerische Staatszeitung, 29.07.2022

Auf neuen Pfaden - Das Zentrum für jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken unter neuer Leitung

[...] Wie Altieri betont, lägen ihm bei seiner Arbeit vor allem die Menschen am Herzen. "Es geht um das jüdische Leben", sagte er. Daher stünden auch künftig Beratung und Auskunft ganz oben auf seiner Agenda. Mit Konzerten, Führungen und anderen Veranstaltungen solle weiterhin der Kontakt zur Öffentlichkeit gepflegt werden. Zudem beabsichtigt er, die Bibliothek und das Archiv für Interessierte weiter zu öffnen. Das Johanna-Stahl-Zentrum sollte "wie in einem Netz" die Menschen zusammenbringen, zeigte sich Altieri überzeugt.
online im gleichen Wortlaut hier einsehbarexterner Link

Würzburger katholisches Sonntagsblatt, 26.07.2022

Den Weg des Miteinanders fortsetzen: Interview mit Dr. Josef Schuster zum Ende des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“

[...]Welche Veranstaltungen in Würzburg und Unterfranken haben Sie besonders beeindruckt?

In Würzburg wurde ein breites Spektrum an verschiedenen Veranstaltungen angeboten, häufig in Kooperation mit den christlichen Kirchen und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit aber auch mit der Stadt Würzburg, dem Bezirk Unterfranken, dem Johanna-Stahl-Zentrum und der Universität, die eine bemerkenswerte Vorlesungsreihe abgehalten hat. Im Johanna-Stahl-Zentrum fand beispielsweise die Ausstellung „Nachhall“ statt, eine sehr moderne Kunstform, die auch die jüdischen Grabsteine mit einbezogen hat. Das war etwas Besonderes. [...]
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Main-Post, 24.07.2022

Städtische Kulturmedaille verliehen: "Kulturarbeit ist Arbeit für eine lebenswerte Stadtgesellschaft"

67 Menschen und Institutionen sind es inzwischen, die seit 1995 für ihr Engagement in der lokalen Kulturszene mit einer Kulturmedaille geehrt wurden. Tänzerin und Choreografin Lisa Kuttner, der Verein für kreative Inklusion "Rollywood" und der "DenkOrt Deportationen e.V." erhielten Medaillen und Urkunden jetzt mit Verspätung aus den Händen von Oberbürgermeister Christian Schuchardt.
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Radio Primaton, 23.07.2022

Kulturmedaillen von 2021 "nachgereicht": Preiswürdiges Tanzen, Erinnern und Filmen

Der Verein für kreative Inklusion e.V. „Rollywood“, die Tänzerin Lisa Kuttner und der Verein „DenkOrt Deportationen e.V.“ erhielten nun im feierlichen Rahmen die Kulturmedaillen 2021 der Stadt Würzburg. Mit einem Jahr Verzug – wieder einmal Corona geschuldet – widmete sich die Stadt Würzburg anerkennend drei ganz unterschiedlichen Bereicherungen des Würzburger Kulturlebens.
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Bezirk Unterfranken, 08.07.2022

Johanna-Stahl-Zentrum auf neuen Pfaden

Auf "neue Pfade" will Dr. Riccardo Altieri in den kommenden Jahren das Johanna-Stahl-Zentrum führen. Das machte der junge Historiker, seit 1. April formal Leiter der Einrichtung, am vergangenen Dienstag (5. Juli) deutlich, als er sich in Aschaffenburg dem Kulturausschuss des Bezirkstags von Unterfranken vorstellte. Das Zentrum für jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken wird vom Bezirk Unterfranken und der Stadt Würzburg gemeinsam getragen und befindet sich im jüdischen Gemeindezentrum Shalom Europa.
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"Nummer" - Zeitschrift für Kultur in Würzburg und Keilberg, Nr. 163, Juni/Juli 2022, S. 25

[...] Riccardo Altieri legt eine lange überfällige Biographie über Johanna Stahl vor

[...] Der Autor stellt seine Johanna-Stahl-Biographie, die jetzt in der renommierten Reihe "Jüdische Miniaturen" im Hentrich & Hentrich Verlag (Berlin, Leipzig) erschienen ist, in den gesellschaftlichen Rahmen jener Zeit, in der Akademikerinnen und berufstätige Frauen noch die Ausnahme waren. Entsprechend mühevoll war der Werdegang der 1895 in Würzburg geborenen "Wirtschaftswissenschaftlerin, Politikerin und Frauenrechtlerin", wie der Untertitel des neuen Buches das gesellschaftlich-berufliche Engagement von Johanna Stahl umschreibt.
In gleichem Wortlaut auf der Homepage des Bezirk Unterfrankenexterner Link erschienen.

Bayerische Staatszeitung Nr. 22, 03.06.2022

WÜRZBURG Mit Einfühlungsvermögen und Spürsinn

Biografien sind für Autor*innen eine Kärnerarbeit - aber für die Lesenden meist ein Gewinn. Handwerklich solide Lebensbeschreibungen verlangen vom Verfassenden nämlich Kompetenz und Einfühlungsvermögen und oft journalistischen Spürsinn. Der junge Historiker aus Hof in Oberfranken hat mit viel Sachverstand, mit bemerkenswerter Akribie und mit großer Sensibilität das kurze Leben der Namensgeberin des Johanna-Stahl-Zentrums für jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken beschrieben. 
In gleichem Wortlaut auf der Homepage des Bezirk Unterfrankenexterner Link erschienen.

Main-Post, 02.06.2022

UNSLEBEN Zurück zu den Wurzeln in Unsleben

Prominenten Besuch hatten die Gemeinde und das Wasserschloss Unsleben: Die Kinder von Gabriel Bach - Michael und Orli Bach - kehrten zu einem Kurzbesuch in den Geburtsort dessen Vaters beziehungsweise ihres Großvaters zurück. Gabriel Bach war stellvertretender Ankläger im Adolf-Eichmann-Prozess, der 1961 in Jerusalem stattfand.
Zu der Gruppe gehörten weitere Nachfahren, die eigens aus Israel und den USA angereist waren. Im Gepäck hatten die Gäste drei Seminarhefte, die Heinrich Zeilberger, einer der Vorfahren, im Jahre 1904 bei seiner Ausbildung am Königlichen Schullehrerseminar in Würzburg angelegt hatte.
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Stadt Würzburg, Pressemeldung

WÜRZBURG Dr. Rotraud Ries verlässt Johanna-Stahl-Zentrum

Wer etwas über die jüdische Geschichte in Unterfranken wissen möchte, kommt am „Johanna-Stahl-Zentrum“, einer Kooperation der Israelitischen Kultusgemeinde, des Bezirks Unterfranken und der Stadt Würzburg nicht vorbei. 
In den Räumen des Archivs befindet sich nicht nur eine systematisch aufgestellte Fachbibliothek zur jüdischen Geschichte und ein Archiv, in dem Quellen, Sammlungen und Deposita aus dem jüdischen Unterfranken aufbewahrt werden. Viele Angebote und Informationen der jüdischen Geschichte sind auch online verfügbar. 
zur Pressemitteilungexterner Link
Auch in der Main-Post vom 24.04.2022externer Link erschienen.

Der Kessener, 02/2022

WÜRZBURG Die es ganz genau wissen will. Rotraud Ries verabschiedet sich als Leiterin des Johanna-Stahl-Zentrums.

Ohne sie hätte die Einrichtung wahrscheinlich immer noch den prosaischen Namen "Dokumentationszentrum". "Doch mit diesem Begriff war ich nie glücklich", sagt Rotraud Ries. 2011, und damit zwei Jahre nach ihrem Antritt als Einrichtungsleiterin, sorgte die promovierte Historikerin für eine Namensänderung. Seither heißt die ins "Shalom Europa" integrierte Institution "Johanna-Stahl-Zentrum für jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken".
zur aktuellen Ausgabe (noch nicht eingestellt)externer Link

Jüdische Allgemeine, 02.05.2022

WÜRZBURG "Sie hat sich erhebliche Verdienste erworben". Josef Schuster zur Verabschiedung von Rotraud Ries, der Leiterin des Johanna-Stahl-Zentrums, in den Ruhestand

Herr Schuster, am 26. April haben Sie Rotraud Ries in den Ruhestand verabschiedet, die seit 2009 das heutige »Johanna-Stahl-Zentrum für jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken« geleitet hat. Wann haben Sie sie kennengelernt?
Ich habe Frau Ries 2009 das erste Mal bei dem Auswahlverfahren für die Besetzung des damaligen »Dokumentationszentrums für jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken« kennengelernt. Wir haben uns bei der Auswahl der Bewerberin nicht getäuscht, denn was wir erhofft haben, ist wahr geworden.
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Main-Post, 28.04.2022

WÜRZBURG Historikerin Rotraud Ries über Erinnerungskultur: "Wichtig ist, jede Generation neu anzusprechen"

Abschied: Rotraud Ries verlässt das Johanna-Stahl-Zentrum in Würzburg, dessen Leiterin sie 13 Jahre lang war. Ein Gespräch über Erinnerungskultur und radikale Strömungen

Die Leiterin des Johanna-Stahl-Zentrums für jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken, Dr. Rotraud Ries, verlässt nach 13 Jahren ihre Wirkungsstätte. Im Gespräch mit dieser Redaktion berichtet sie von ihren Erfahrungen mit der Erinnerungskultur, Zeitzeugengesprächen und wie man durch mitmenschliche Qualitäten Rassismus und Antisemitismus bekämpft.
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Main-Post, 24.03.2022

WÜRZBURG / EIN CHAROD Samtener Toravorhang in Israel ausgestellt

Vermutlich zur Geburt ihres zehnten Kindes vor rund 140 Jahren spendete die Hopfenhändler-Familie Rosenblatt der Würzburger Hauptsynagoge einen kostbaren Toravorhang. In den Wirren der Nachkriegszeit verschwunden, übergaben Amerikaner die 2,80 mal 2,37 Meter große Parochet in den 1950er Jahren dem Museum der israelischen Gemeinde Ein Charod. Und nun wird der Vorhang in dem Kibbuz von diesem Freitag (25. März) an ausgestellt.
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Main-Post, 09.03.2022

WÜRZBURG Würzburger Historikerin zu NS-belasteten Straßennamen: "Jeder Mensch hat Handlungsoptionen"

Die Würzburger Historikerin Rotraud Ries erklärt, warum die Debatte über Straßennamen nötig ist und was in der Zukunft bei der Benennung von Straßen beachtet werden sollte.

Vor knapp eineinhalb Jahren hatte eine Kommission aus Expertinnen und Experten ihren Bericht über Würzburger Straßennamenspaten vorgelegt, denen eine Verstrickung ins System des Nationalsozialismus vorgeworfen wird (wir berichteten). An diesem Donnerstag wird der Stadtrat darüber entscheiden, welche Straßen in Würzburg umbenannt werden sollen. Im Gespräch sagt die Würzburger Historikerin Rotraud Ries, warum sich die Stadtgesellschaft dem Thema Straßennamen stellen muss und warum Umbenennungen sinnvoll sein können.
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