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Willkommen

Mehr als dreißig Jahre nach seiner Gründung präsentiert sich das Zentrum für jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken mit vielseitigen Aktivitäten. Das ehemalige Dokumentationszentrum trägt seit 2011 den Namen der Journalistin Dr. Johanna Stahl.

Wir möchten Sie informieren über die Veranstaltungen, Angebote und Sammlungsbestände des Zentrums und laden Sie herzlich dorthin ein. Vielleicht möchten Sie auch Ihre Erinnerungen mit uns teilen oder uns Fotos und Dokumente aus der gemeinsamen Geschichte von Christen und Juden unserer Region überlassen?

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Aktuelles

Miniaturbild zu:Der Spurenfinder - Ausstellung ab 5. November 2019

Der Spurenfinder - Ausstellung ab 5. November 2019

Er war eine schillernde Figur, die das Leben in seinen Extremen erfahren hat: intellektuell und doch in der Schule gescheitert, chronisch krank und ein zäher Kämpfer, ein Sinnsucher und sensibler Spurenfinder – und der letzte Jude von Kitzingen: Michael Schneeberger. Das Johanna-Stahl-Zentrum stellt diesen einmaligen jüdischen Heimatforscher inmitten seines Werkes vor.

Miniaturbild zu:Vergessen. Erinnern. Verstehen - Amichai-Gedächtnis-Lesung am 14. Nov.

Vergessen. Erinnern. Verstehen - Amichai-Gedächtnis-Lesung am 14. Nov.

Im Kontext des Erinnerns an die Reichspogromnacht veranstaltet das Johanna-Stahl-Zentrum zusammen mit LitPro Würzburg e.V. und der Vereinigung der Künstler Unterfrankens im Spitäle eine Lesung, bei der Rotraud Ries, Maja Andert und Amadé Esperer Gedichte von Jehuda Amichai und ein Interview mit Hanna Sokolov-Amichai zu Gehör bringen.

Miniaturbild zu:DenkOrt Deportationen - Neuer Standort und neuer Name

DenkOrt Deportationen - Neuer Standort und neuer Name

Würzburg hat eine traurige Bedeutung für ganz Unterfranken: Von hier wurde ein großer Teil der aus Unterfranken deportierten Juden 1941/42 abtransportiert. Daran soll künftig der "DenkOrt Deportationen" erinnern. Ursprünglich für den Deportationsbahnhof am Güterbahnhof Aumühle vorgesehen, wird dieser nun vor dem zweiten Deportationsbahnhof, dem Hauptbahnhof errichtet.

Miniaturbild zu:Die 'Hepp-Hepp'-Unruhen - Vortrag von Prof. Laux am 24.10.

Die "Hepp-Hepp"-Unruhen - Vortrag von Prof. Laux am 24.10.

In diesem Jahr jährt sich der erste Pogrom gegen Juden im 19. Jahrhundert zum 200. Mal. Unter dem Hetzruf „Hepp-Hepp“ wurden Häuser geplündert und ihre jüdischen Bewohner gewaltsam durch die Straßen und vor die Stadt getrieben. Das Ganze fand im Sommer 1819 in Würzburg statt und strahlte von dort auf andere Städte aus. Der Staat fühlte sich herausgefordert.

Miniaturbild zu:Vortrag zum jüdischen Handwerk, 24.09.2019

Vortrag zum jüdischen Handwerk, 24.09.2019

Dass die Juden der Vormoderne sich ganz überwiegend mit Handel und Geldgeschäften beschäftigten, ist nicht nur ein Klischee. Sie durften es nicht anders. Darüber gerät völlig aus dem Blick, dass es in kleiner Zahl auch jüdische Handwerker gab - im 19. Jahrhundert unter neuen Bedingungen. Maja Andert wird anhand von Beispielen diese Entwicklung bis ins 20. Jahrhundert vorstellen.

Miniaturbild zu:Europäischer Tag der jüdischen Kultur - Führungen in Kitzingen und Rödelsee

Europäischer Tag der jüdischen Kultur - Führungen in Kitzingen und Rödelsee

„Innovation“ lautet das Thema des diesjährigen Kulturtages. Er findet wie immer am ersten Sonntag im September, also am 01.09.2019 statt. Das Johanna-Stahl-Zentrum für jüdische Geschichte und der Förderverein Ehemalige Synagoge Kitzingen laden dazu nach Kitzingen und Rödelsee ein.

Miniaturbild zu:Was übrig blieb. Jüdische Dinge als Spuren der Vergangenheit

Was übrig blieb. Jüdische Dinge als Spuren der Vergangenheit

Nach der Vorstellung der Erinnerungskultur in Unterfranken im vergangenen Monat stellt Prof. Dr. Benigna Schönhagen am 21. Mai 2019 um 19:30 Uhr eine weitere bemerkenswerte Facette von Erinnerungskultur in einem Vortrag vor: auf Zeit zurückgekehrte Objekte aus der Gemeinde Augsburg-Kriegshaber. 

Miniaturbild zu:Gedenken und Erinnern an den Holocaust in Unterfranken, Vortrag

Gedenken und Erinnern an den Holocaust in Unterfranken, Vortrag

Mit biographischer Erinnerungskultur hat das Johanna-Stahl-Zentrum sein Programm in diesem Jahr begonnen. In einem Vortrag von Dr. Rotraud Ries am 10.04.2019, 19:30 Uhr soll es nun um einen Überblick über die Erinnerungskultur in der Region seit 1945 gehen.

Miniaturbild zu:'Die kleine Ruth steigt heraus aus der Tiefe'. Lesung am 19.03.2019

"Die kleine Ruth steigt heraus aus der Tiefe". Lesung am 19.03.2019

Jehuda Amichai hatte in seiner Kindheit in Würzburg eine enge Freundin - die "kleine Ruth". Nach ihrem gewaltsamen Tod in Sobibor hat ihr Schicksal ihn nicht mehr losgelassen. Vielfach kam er in seinem Werk auf sie zurück. Amadé Esperer, Rotraud Ries und Maja Andert tragen in der Lesung Briefe, Gedichte und Geschichten von und über Ruth Hanover vor. Musik: R. Schwander, B. von der Goltz

Miniaturbild zu:Das Jahresprogramm 2019

Das Jahresprogramm 2019

Die Veranstaltungen des Zentrums in diesem Jahr kreisen erneut um die Erinnerungskultur – darunter eine Ausstellung über den jüdischen Heimatforscher Michael Schneeberger (1949-2014). Daneben steht das 19. Jahrhundert im Fokus mit den Hepp-Hepp-Krawallen und einem Beitrag zu jüdischen Handwerkern.

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