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Friedhofsregister Würzburg

Die historischen Register des Friedhofs der jüdischen Gemeinde Würzburg ab 1882 waren 1938 durch den NS-Staat konfisziert worden. Ein provisorisches Register, das vermutlich für die Jahre 1938 bis 1943 geführt wurde, ist nicht erhalten. 1945 kehrten wenige Mitglieder der jüdischen Gemeinde zurück, die den Holocaust überlebt hatten. Unter ihnen Bernhard Behrens, der Friedhofsverwalter, und sein Sohn Henry. Sie stellten den Friedhof wieder her und rekonstruierten  ein Friedhofsregister, indem sie in einer Kladde die Informationen auf den Grabsteinen niederschrieben.

Dieses Register wurde in der jüdischen Gemeindeverwaltung abgeschrieben und fortgeführt - irgendwann auch in digitaler Form. Doch nicht alle Informationen aus der Behrens-Kladde wurden dabei übernommen. Roland Hubert und das Johanna-Stahl-Zentrum steuerten nun zu den Daten aus der Jüdischen Gemeinde ergänzende Informationen bei, Hubert glich das Register mit dem heutigen Bestand auf dem Friedhof ab. Und fehlende Informationen aus der Behrens-Kladde wurden ebenfall ergänzt. So entstand das:

Friedhofsregister der Israelitischen Kultusgemeinde Würzburg Unterfranken, 1882 - 1980. Erstellt durch Bernhard Behrens 1945/46, erg. und bearb. durch das Gemeindebüro, das Johanna-Stahl-Zentrum und Roland Hubert, Würzburg 2021.

Es wird im Folgenden in Tabellen nach Buchstabengruppen angezeigt.

Abkürzungen

DG = Doppelgrab; FG = Familiengrab; B = Bemerkungen "alte Kladde" von Bernhard Behrens; H = Ergänzungen Roland Hubert; J = Ergänzungen Johanna-Stahl-Zentrum